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Studie erkennt Zurückhaltung bei Mobile Payment

Vor mobilen Bezahlsystemen schrecken die meisten Konsumenten noch zurück. Zwar verwenden viele Deutsche die Möglichkeiten für Mobile Payment bereits im Alltag. Der überwiegende Großteil bleibt jedoch skeptisch, wie die Marktforscher bei Yougovpsychonomics aufzeigen. Größter Hemmschuh ist die Angst um sensible Daten. „Die Sorge um Datensicherheit ist stark ausgeprägt. Sie ist viel höher als etwa beim Online-Banking", sagt Yougov-Experte Sven Hiesinger. Bei den Anbietern besteht Erklärungsbedarf.

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Nur 23 Prozent der Bundesbürger sind aktuell zur Verwendung von Mobile-Payment-Lösungen bereit. Selbst die traditionell technik-affinen jüngeren User sind hingegen mehrheitlich noch nicht davon überzeugt, obwohl viele die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten der Technologien erkennen. Mehr als die Hälfte der Deutschen will vom Geldtransfer via Handy und Smartphone dennoch nichts wissen, auch wenn alle technischen Voraussetzungen erfüllt sind. An der ablehnenden Haltung ändert sich bei den meisten laut eigenen Angaben auch in Zukunft nichts.

„Die Sorge ist womöglich darin begründet, dass die Dienste noch nicht etabliert sind“, meint Hiesinger. Dabei hat dem Fachmann zufolge gerade Mobile Banking durchaus Zukunftspotenzial – „eine gute Ergänzung, um sich von Wettbewerbern abzugrenzen“, betont er weiter. Derartige Dienste könnten sich jedoch erst durchsetzen, sobald Nutzen und Mehrwert für die User offensichtlich seien. Um Vertrauen zu schaffen, müssten die Anbieter zudem dafür bürgen. Hier besteht ein kommunikativer Handlungsbedarf. Der Durchbruch der Systeme hängt wohl primär vom Abbau der Sorge um die Sicherheit der technischen Möglichkeiten ab. pte

www.psychonomics.de

Kommunikation

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