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Studie: Betriebsklima ist stark abhängig von Vorgesetzten

© Fotolia 2014

Wie zufrieden sind Auszubildende in Hotelier- & Gastronomiebetrieben wirklich? In einer gemeinsamen Studie der Hochschule Fresenius und Nikolai Förster, Diplom-Psychologe und Personalberater, sowie managerberater, wurde dies bewertet - und auch wie Ausbildungsbetriebe Dinge besser machen können.

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Bis in die Nacht arbeiten, am Wochenende Dienst schieben, wenn gleichaltrige Freunde ihren Freizeitaktivitäten nachgehen. Immer freundlich und zuvorkommend sein und das bei vergleichsweise geringem Verdienst. Genügend Gründe für junge Menschen bei der Ausübung ihres ersten Jobs in der Hotellerie und Gastronomie unzufrieden zu sein?

Betrachtet man die aktuelle Studie, die in Kooperation zwischen der Hochschule Fresenius, und der Personalberatung managerberater durchgeführt wurde, so wird man schnell eines Besseren belehrt. Rund 1100 Auszubildende im Hotel- und Gastronomiegewerbe gaben Auskunft zu ihrer Zufriedenheit im Job.

Feedback ist wichtig

Die Ergebnisse zeigen, wo in Deutschland noch Verbesserungspotential vorhanden ist. Neben einem guten Betriebsklima ist eine einwandfreie Feedbackkultur des Vorgesetzten ein wichtiger Einflussfaktor. Als besonders zufrieden äußerten sich Auszubildende, die einen Sinn in ihrer Tätigkeit sehen und über ein gewisses Maß an Gestaltungsfreiheit in ihrem Job verfügen.

„Gerade in der Hotel- und Gastronomiebranche muss ein stärkeres Bewusstsein für die Bedeutung von Mitarbeiterführung entstehen. Angesichts der spezifischen Erwartungen bei Vertretern der Generation Y werden hier die Älteren einen Schritt auf die Jüngeren zugehen müssen“, kommentiert Nikolai Förster, Personalberater bei managerberater, die Ergebnisse der Umfrage.

Lehrjahre sind keine Herrenjahre

Aktuellen Statistiken zufolge ging die Anzahl neuer Ausbildungsverhältnisse seit 2007 stetig zurück. Höchste Zeit die „Ich musste da auch durch!“-Mentalität in deutschen Betrieben einzustellen. Dieser Meinung ist auch Prof. Katja Mierke: „Die Azubis wünschen sich, mit einem Betrieb mitwachsen zu dürfen und nicht, dass sie am ersten Tag der Ausbildung die gleichen Tätigkeiten ausführen müssen, wie am letzten. Enttäuschte Azubis reden über ihre enttäuschenden Erfahrungen. Und dann ist der Ruf des Unternehmens ganz schnell ruiniert.“ (Presseportal/lig)

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