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Ströer geht an die Börse

Die Ströer Out-of-Home Media AG geht an die Börse. Das hat der führende Anbieter von Außenwerbung in Europa mit Hauptsitz in Köln heute nachmittag bekannt gegeben. Der Zeitraum, in dem interessierte Anleger die Aktien zeichnen können, beginnt am Montag und endet voraussichtlich am 13. Juli 2010.

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Udo Müller und Dirk Ströer werden aber weiterhin den Mehrheitsanteil am Unternehmen halten. Der Streubesitz wird nach dem Börsengang bei vollständiger Platzierung aller angebotenen Aktien in der Mitte der Preisspanne einschließlich der Greenshoe-Option bei rund 45 Prozent liegen. „Für mich ist Ströer mit seiner starken Marktposition, seinem soliden Geschäftsmodell und den strukturellen Wachstumsperspektiven für die Außenwerbung ein attraktives Investment. Deshalb werde ich meine Anteile am Unternehmen nicht veräußern, sondern neue Aktien zeichnen“, sagt Udo Müller. Die Preisspanne beträgt 17,00 bis 24,00 Euro. Die Erstnotiz der Aktien im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 15. Juli 2010 vorgesehen.

Die Gesellschafter von Ströer, Udo Müller (Mitgründer und Vorstandsvorsitzender) und Dirk Ströer (Mitglied des Aufsichtsrats und Sohn des zweiten Mitgründers Heinz Ströer), werden im Rahmen des Börsengangs keine Aktien verkaufen. Beide werden gemeinsam mit Finanzvorstand Alfried Bührdel Aktien im Wert von rund fünf Millionen Euro zum Emissionspreis zeichnen. Angebotsstruktur Die Anzahl der neuen Aktien aus der Kapitalerhöhung wird in Abhängigkeit vom Platzierungspreis der Aktien so festgelegt, dass der Gesellschaft ein Bruttoemissionserlös in Höhe von rund 275 Millionen Euro zufließt. Das Kölner Werbeunternehmen könnte damit am 15. Juli mit einem Emmissionsvolumen von bis zu 412 Millionen Euro nach Handelsblatt-Angaben zum drittgrößten Börsenneuling des Jahres in Deutschland aufsteigen.

Der Nettoemissionserlös aus dem Börsengang soll zu einem wesentlichen Teil zur Realisierung strategischer Akquisitionen verwendet werden. Hierzu zählen die Anteilserhöhung von 50 auf 90 Prozent an dem türkischen Joint Venture Ströer Kentvizyon und die Übernahme des polnischen Außenwerbeunternehmens News Outdoor Poland. Ein weiterer Teil des Nettoemissionserlöses ist für die Forcierung des organischen Wachstums und Produktinnovationen von Ströer vorgesehen.

www.stroeer.de

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