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Streetpay nutzt Smartphone statt Karten-Terminal

Die Erfüllung von Kundenwünschen scheitert mitunter daran, dass nicht ausreichend Bargeld vorhanden ist, oder dass beim Händler ein Kartenlesegerät fehlt. Eine neue Form des mobilen Bezahlens ist Streetpay, entwickelt vom Unternehmen Masterpayment. Kunden wie auch Händler können wählen, ob das Bezahlen mittels EC- oder Kreditkarte erfolgt. Der Händler nutzt entweder einen kostengünstigen Card-Reader, der auf das Smartphone gesteckt wird, oder der Bezahlvorgang läuft über eine händlerseitige App.

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Laufend entwickeln Händler und Gewerbetreibende neue Business-Konzepte. Aber auch traditionelle Branchen leben von Mobilität und Flexibilität. Für Taxifahrer, Lieferanten, Personal Trainer, Gebrauchtwagenhändler oder Handwerker ist ein vergleichsweise teurer und kompliziert zu beantragendes Kartenlese-Terminal keine Option. Aber wie viele Kundenwünsche scheitern am Bargeld, das gerade nicht zur Hand ist? Für diese Zielgruppe führt das Unternehmen Masterpayment das Bezahlsystem Streetpay ein, dessen Prinzip in den USA und vielen anderen Ländern bereits Standard ist. Christian Hampp und Stefan Tittel, CEO’s von Masterpayment, schätzen den potenziellen Markt in Deutschland auf circa fünf Millionen Kunden – von denen fast jeder ein Smartphone besitzt. „Die Nachfrage ist so stark, dass wir die Vorbestellungen der Händler inzwischen stündlich messen“, sagt Hampp. In den USA würden ein Jahr nach der Markteinführung bereits mehr als eine Million Menschen mobile Bezahllösungen nutzen.

Streetpay bietet zwei Varianten des mobilen Zahlens an: Bei Zahlungen per Card-Reader steckt der Händler den Reader auf sein Smartphone und kann so Kredit- und EC-Karten akzeptieren. Die Daten werden vom Card-Reader verschlüsselt, an eine App weitergeleitet und von dieser über eine sichere Verbindung an den Server übermittelt. Der Einsatz des Card-Readers erinnert den Kunden an den gewohnten Bezahl-Vorgang in Geschäften; für den Händler ist dennoch kein extra Gerät, sondern nur ein kleiner, sehr kostengünstiger Aufsatz erforderlich. Bei der zweiten Option benötigt der Händler außer seinem Smartphone kein weiteres Equipment. Die Payment-App des Händlers generiert eine Bezahl-SMS, die an den Endkunden geschickt wird. Diese SMS enthält einen Link für genau diese Zahlung im Smartphone-Browser. Der Endkunde kann nun mobil und direkt über sein eigenes Smartphone zahlen, ohne eine App downloaden zu müssen.

Für Android und iPhone ist die App ab sofort verfügbar; Blackberry und Windows werden in Kürze folgen. Beide Streetpay Varianten gewährleisten nach Informationen des Anbieters höchste Sicherheit. SSL-Verschlüsselung sei Standard, zusätzlich könnten Risikochecks justiert werden. Masterpayment bietet optional auch vollen Schutz bei Rückbuchungen an. „Wir bieten ein unübertroffenes Preis-Leistungs-Verhältnis ohne Grundgebühren und mit einem prozentualen Händler-Anteil von maximal 2,75 Prozent“, sagt Tittel. Streetpay schließe die evolutionäre Lücke zwischen Bargeld und Kreditkarte. Nach der Einführung in Deutschland hat Masterpayment langfristig den gesamten europäischen Markt im Blick: „Für innovative Zahlungssysteme bieten gerade auch die Länder außerhalb Mitteleuropas immenses Potenzial, da hier die Dichte an Karten-Terminals und Geldautomaten teilweise noch gering ist“, erklärt Hampp.

www.masterpayment.com
www.streetpay.com

Kommunikation

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