Suche

Anzeige

Stoppen Rabattschilder das Denken?

Durch die Plastikwährung verlegt der Verbraucher den Geld-Verlust in die Zukunft. Daher sind Konsumenten, die mit Kreditkarte zahlen, glücklicher, beschreibt die Zeitschrift P.M. Magazin das Ergebnis der Neuromarketing-Forschung.

Anzeige

„Neuromarketing ist noch Grundlagenforschung“, erklärt Bernd Weber, Leiter der Forschungsabteilung „Neurocognition/Imaging“ bei der Life & Brain in Bonn gegenüber dem Titel. Es liege nahe, dass sich Marketing durch Neuromarketing in Zukunft verbessere. „Weil wir die Prozesse im Gehirn besser verstehen“, erklärt Weber. Bereits heute lägen Erkenntnisse aus dem Neuromarketing vor, die der Werbung nutzen könnten. Oft handele der Mensch gegen besseres Wissen – und sei glücklich damit.

Weber ließ Testpersonen ein Musikstück zu einem fiktiv herabgesetzten Preis kaufen: 43 Cent. Erfuhr der Käufer anschließend, dass der Preis normalerweise einen Euro beträgt, war die „Nachkaufzufriedenheit“ im Hirn groß. Lag der Ursprungspreis nur bei 50 Cent, war die Nachkaufzufriedenheit geringer. Das Wissen, dass es sich dabei um einen Werbetrick handelt, schütze den Verbraucher nicht, kommentiert Weber. „Unser Belohnungssystem springt davon unabhängig an.“

Die Zeitschrift verweist auf Forscher aus Stanford, die indessen entdeckt haben, dass Männer mit erotischen Bildern vor Augen deutlich zu risikofreudigeren Investitionen neigen. Für Banken könne dies bedeuten: Besonders für riskante Geldanlagen lohnt es sich, die Werbung sinnlich zu gestalten. Darüber hinaus beschreibt der Bericht Zusammenhänge zwischen emotionalen Werten und Nationalität. Eine Neuromarketing-Studie des Finanzdienstleisters Global Refund zeige, dass die Vorlieben für Bilder variieren.

Machtmotive sprächen etwa amerikanischen Männer deutlich mehr aus dem Herzen als Japanern. Diese fühlten sich stärker von sozialen Motiven angesprochen. Ziel des Neuromarketings ist es, den Mechanismus von Kaufentscheidungen zu entschlüsseln. Für diesen Angriff auf den Kopf des Konsumenten werden modernste Methoden der Hirnforschung benutzt. Das P.M. Magazin widmet sich unter anderem Themen aus den Bereichen Technik, Naturwissenschaften, Medizin und Psychologie, Natur und Umwelt, oder Multimedia & Online.

www.guj.de

Kommunikation

Überhaupt kein Jobkiller? Wie die Digitalisierung neue Jobs schafft

Der digitale Wandel wirkt sich über alle Fachbereiche hinweg positiv auf die Beschäftigung aus. Also: Keine Angst vor der Zukunft? Kann man so sagen. Mit der Digitalisierung werden deutlich mehr Chancen für neue Jobs verbunden sein, als die Vernichtung von Arbeitsplätzen. In Summe rechnen die Befragten des diesjährigen HR-Reports mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Überhaupt kein Jobkiller? Wie die Digitalisierung neue Jobs schafft

Der digitale Wandel wirkt sich über alle Fachbereiche hinweg positiv auf die Beschäftigung…

Der Online-Handel boomt: Im E-Commerce ist trotz Brexit ein Ende des Wachstums nicht in Sicht

Die Bilanz des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) könnte unter folgender Überschrift…

Kein Halt vor Landesgrenzen: Der Cloud Act erlaubt den US Behörden den Zugriff auf im Ausland gespeicherte Daten

62 Prozent der IT- und Sicherheitsexperten vertrauen darauf, dass die strikten Anforderungen der…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige