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Stöbern zum Zeitvertreib genauso wichtig wie Preisvergleich

Aktuelle Marktentwicklungen zeigen, dass die Relevanz von Mobile Commerce für den Handel kontinuierlich steigt. Auch aus Konsumentensicht hat sich der mobile Einkauf etabliert. Erkenntnisse darüber, wie die Akzeptanz der Konsumenten gesteigert werden kann und welche Bedeutung Apps im Vergleich zum mobilen Browser zukommen, liefert die Studie „Mobile Commerce Insights 2010“ der Kölner Interaktivagentur Denkwerk und der Marktforschungsunternehmen Phaydon und Interrogare.

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Thema der Untersuchung sind die Erfolgsfaktoren mobiler Absatzkanäle, die Ausführungen werden durch Handlungsempfehlungen und Best Practices für Unternehmen ergänzt. Wie bereits in der Studie aus dem Jahr 2009 basieren die neu erworbenen Kenntnisse auf einem mehrstufigen Untersuchungsdesign. Marco Zingler, Geschäftsführer bei Denkwerk, erklärt, dass die Informationssuche zu Produkten und deren Kauf auf mobilen Endgeräten immer beliebter wird: „80 Prozent der Smartphone-Nutzer informieren sich mobil über Produkte und jeder zweite davon hat bereits einmal einen Kauf getätigt. Dabei ist es nicht ausschlaggebend, ob die Nutzung über Browser oder Apps erfolgt. Es kommt darauf an, dass der Bestellprozess schnell und effizient funktioniert.“

Den Ergebnissen der Studie zufolge ist der Preisvergleich der wichtigste Grund für die mobile Informationssuche im Internet (66 Prozent von 537 hierzu befragten Smartphone-Nutzern), gefolgt von spontaner Recherche unterwegs (64 Prozent). Auf einen Werbeträger-Link oder auf mobile Werbung hingegen reagierten etwa 15 Prozent der Befragten. Etwas mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer, die Mobile Commerce aktiv nutzen, haben Kaufentscheidungen „beim Stöbern zum Zeitvertreib“ getroffen, etwas weniger als die Hälfte gaben als Grund an, dass das Produkt online bzw. mobile günstiger zu haben war als im Geschäft. Einen konkreten Bedarf unterwegs, etwa ein Bahnticket, gaben 41 Prozent als Kaufgrund an. Und neun Prozent der Befragten hatten mobil eine Werbung zum Produkt erhalten.

Nach Ansicht von Daniel Schmeißer, Managing Director bei Phaydon Research and Consulting, hat sich Mobile Commerce bei vielen Konsumenten fest in den Alltag integriert. „Die Studie räumt mit dem gängigen Vorurteil auf, Mobile Commerce Angebote seien nur ‚on-the-go’ relevant. Sie zeigt, wie häufig mittlerweile beim bequemen Surfen auf der Couch das Smartphone auch zum Shoppen genutzt wird und wie wichtig dabei der Austausch mit Freunden ist.“ Was die Zufriedenheit betrifft, so sind Mobile Commerce-Nutzer mehrheitlich zufrieden mit ihren Bestellungen und Einkäufen. Sie sehen dennoch Optimierungsbedarf bei der Bedienung der Webseiten und Apps. Etwa ein Viertel wünscht sich kürzere Bestellvorgänge, und knapp ein Fünftel gab an, die mobilen Webseiten seien nicht übersichtlich gestaltet.

www.denkwerk.com

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