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Steiler Kostenanstieg für Werbung auf Facebook

Das Wachstum der Ausgaben von Werbungtreibenden für Suchmaschinenmarketing (SEM) verlangsamt sich. In den USA und in Großbritannien betrage es nur noch acht Prozent, während es im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres noch bei 17 Prozent gelegen habe. Diese und weitere Trendbeobachtungen zum Online-Marketing in den USA und UK veröffentlicht der weltweit agierende Marketing-Dienstleister Efficient Frontier gemeinsam mit Context Optional, einem Lösungsanbieter für Social Media Aktivitäten, der im Mai 2011 von Efficient Frontier übernommen wurde. Der aktuelle „Global Digital Marketing Performance Report“ bezieht sich auf das zweite Quartal 2011.

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Zwei Faktoren wurden im Rahmen der Untersuchung als Ursache für das abgeschwächte Wachstum der SEM-Spendings identifiziert: Werbungtreibende setzen stärker auf Performance und Return On Investment (ROI) statt auf Volumenkampagnen. Außerdem verläuft für viele Werbungtreibende die wirtschaftliche Erholung nicht so schnell wie erwartet. In Bezug auf Facebook-Werbung zeigt der Report, dass die Ausgaben der in diesem Kanal engagierten Unternehmen in den USA und Großbritannien gegenüber dem ersten Quartal 2011 um 22 Prozent gestiegen sind. Die Studienautoren schlussfolgern, dass die Generierung von Fans umso teurer werde, je länger Werbungtreibende warteten, sich in diesem Kanal zu entfalten. Denn die Cost-per-Click (CPC) für Anzeigen auf Facebook würden auch künftig im zweistelligen Bereich steigen. Einen vergleichsweise großen Fokus auf Facebook legten Markenartikler, denn zwischen Oktober 2010 und Juni 2011 hätten alle in den Untersuchungspool aufgenommenen Markenartikler ihre Fanbasis nahezu verdoppelt. Die Analyse zeigt, dass durchschnittlich 100 Kommentare auf ein Posting eines Markenunternehmens folgen. Markenunternehmen sollten also keine Zeit verlieren, sich mit Social Media zu beschäftigen und Werbeformen wie beispielsweise Sponsored Stories für sich zu nutzen.

Bing und Yahoo holen sich der Studie zufolge Werbe-Spendings vom Markt und von Google zurück. Gegenüber dem 4. Quartal 2010 hätten sie die Werbe-Spendings um 3,4 Prozent erhöhen können. Die höheren Investments in Facebook Advertising und Engagement förderten eine weitere Verschiebung der Werbegelder von Offline zu Online. Nicht nur Social Media, auch SEM und Display Advertising profitierten davon. Das stärkste Wachstum sehen Efficient Frontier und Context Optional in den kommenden Monaten dennoch im Facebook-Kanal. Bing und Yahoo würden aber weiter vom Markt profitieren, sofern sie weiter daran arbeiteten, für Werbungtreibende einen besseren ROI zu ermöglichen. In den nächsten Report zu weltweiten Online-Marketing-Trends, der im Anschluss an das dritte Quartal veröffentlicht wird, sollen auch die Märkte Deutschland und Frankreich als feste Größe aufgenommen werden.

www.efrontier.com

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