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Startet Seehofer bald als Musiker durch? Auf Twitter ist man sich sicher: Ja unbedingt!

Obwohl Horst Seehofer bleibt, hätte das Netz bereits eine neue „Aufgabe“ für ihn gefunden: Ein altes Keyboard-Foto hat sich zum Netzhit entwickelt und lässt den Noch-Minister Songs aus Rock, Pop und Hip-Hop völlig neu interpretieren.

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Horst Seehofer bleibt. Erstmal. Erste Eilmeldungen berichteten am späten Sonntagabend zwar bereits vom Rücktritt des Innenministers und CSU-Chefs. Mittlerweile ist klar, dass sich Seehofer und Merkel wieder angenähert haben.

Hätte sich das bayerische Politik-Urgestein tatsächlich für den Rückzug entschieden, hätte er sich ausgiebiger mit seinem liebsten Hobby beschäftigen können. Seehofer-Fotos mit Musikinstrumenten sind jedenfalls zum spontanen Netztrend geworden und legen ungeahnte Seiten offen: Seehofer als Punker? Oder als Rio-Reiser-Double? Alles möglich! Jener Rio Reiser landete 1984 mit „König von Deutschland“ einen großen Hit, in dem sich der einstige Ton-Steine-Scherben-Frontmann vorstellt, wie es wohl wäre, nur für einen Tag lang ein König zu sein, „wie es wäre, wenn ich nicht der wäre, der ich bin, sondern Kanzler, Kaiser, König oder Königin“. Wäre das nicht auch etwas für Horst Seehofer?

Sogar der sonst so ernste Deutschlandfunk Kultur, immerhin das „Feuilleton im Radio“, lässt sich zu einem Scherz hinreißen: Hier schlägt Horst Seehofer sogar rotzig-punkige Töne an und versucht sich an dem Clash-Klassiker „Should I stay or should I go now“, der den 68-Jährigen zuweilen nachdenklich erscheinen lässt: „Should I stay or should I go now? If I go there will be trouble, and if I stay there will be double.“

Das Bayern-2-Magazin „Zündfunk“ schlägt in eine ähnliche Kerbe und erinnert sich an „Jein“ von Fettes Brot. „Soll ich’s wirklich machen oder lass ich’s lieber sein? Jein.“

Manch einer sieht derweil in Horst Seehofer den legitimen Nachfolger von Schlagersänger Wolfgang Petry, bekannt für Karohemden und Freundschaftsbändchen. Der sang einst „Ganz oder gar nicht, geh’n oder bleiben. Ganz oder gar nicht, du musst dich entscheiden“ – ein Schritt, den Seehofer erst noch gehen muss.

Das offensichtlich schon ältere Foto des musizierenden Horst Seehofers, der hier noch dunkle Haare hat, taucht seit dem Frühjahr immer wieder als Vorlage für Veralberungen und Spott auf. Damals hatte die Satireseite Bundesministerium für Heimat das Foto via Facebook verbreitet. Der eigentliche Witz des Motivs ist übrigens im Hintergrund zu erkennen. Das Netzteil des Keyboards ist nämlich nicht an die Stromversorgung angeschlossen…

Das BMH wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern einen wunderschönen Sonntag!

Gepostet von Bundesministerium für Heimat am Sonntag, 11. März 2018

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