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Standortmarketing: Wenn Fachkräftemangel zum großen Problem wird

Fast 50 Prozent der Teilnehmer (48,3 Prozent) der Umfrage "Trends im Standortmarketing 2015" haben keine Standortmarketing-Strategie

Wirtschaftsförderer in Deutschland sind in einer misslichen Lage: Obwohl die Aufgaben immer umfangreicher werden, ist das Budget im Vergleich zum Vorjahr knapp. Fachkräfte spielen 2015 eine immer größere Rolle für Wirtschaftsförderer und im Standortmarketing. So lautet das zentrale Ergebnis der Umfrage "Trends im Standortmarketing 2015" von der Berliner PR-Agentur index

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Nach den wichtigsten Zielen für das Standortmarketing gefragt, gaben die Wirtschaftsförderer an, sie wollen Unternehmen ansiedeln, die Bekanntheit steigern, das Image verbessern und den Fachkräftemangel ausgleichen. Während sich im Vorjahr bereits 34 Prozent ihrer Standortmarketingmaßnahmen an Fachkräfte richteten, sind es 2015 fast acht Prozent mehr.

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Keine Standortmarketing-Strategie

Fast 50 Prozent der Teilnehmer (48,3 Prozent) haben keine Standortmarketing-Strategie, die jünger als zwölf Monate ist, stellt die Agentur index fest. Dabei ist diese dringend notwendig – auch um Fachkräfte in der Region zu halten oder sie in die Region zu holen bzw. zurückzuholen. Ebenso erstaunlich sind die Ergebnisse der Social-Media-Nutzung. Diese stieg im Vergleich zu 2014 zwar leicht an, aber die Zurückhaltung der Wirtschaftsförderer bei Social-Media-Plattformen ist immer noch sehr hoch – und das, obwohl sie als sehr wichtig erachtet werden. Denn die neuen Kanäle bieten Möglichkeiten, mit kleinen Budgets Großes zu schaffen: Bestimmte Zielgruppen können hier ideal erreicht werden.

„Das Wissen und das Tun klaffen weit auseinander. Sicher liegt dies auch daran, dass mit zwei Prozent nur ein kleiner Anteil der Befragten Social-Media-Kanäle von Dienstleistern pflegen lässt“, so Franziska Berge, Leiterin der Agentur index.

 Die index-Expertenbefragung ermittelt jährlich Trends im Standortmarketing. Alle Antworten werden anonym erhoben. Insgesamt 182 Experten aus den Bereichen Standortmarketing und Wirtschaftsförderung beteiligten sich an der index-Expertenumfrage „Trends im Standortmarketing 2015“. Knapp ein Viertel der Teilnehmer sind Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer, gut jeder fünfte teilnehmende Wirtschaftsförderer ist Sachbearbeiter.

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