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Standortbasierte Dienste beeinflussen Kaufentscheidungen

Bei der Suche nach Vorteilsangeboten mit dem Smartphone setzen deutsche Verbraucher immer häufiger auf Location Based Service (LBS)-Dienste. Laut einer Studie des Unternehmens Gettings nutzen 56 Prozent diese Dienste mehrmals im Monat. Geschäftsführer Boris Lücke sieht mit den Ergebnissen der Studie den Nachweis erbracht, dass LBS kein kurzzeitiger Trend sei, sondern eine neue Form des Einkaufsverhaltens.

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Durchgeführt wurde die Studie im August 2013 vom Marktforschungsinstitut Goldmedia Research.
Standortbezogene Dienste nutzt mittlerweile jeder zweite der mehr als 1.000 Befragten. 19 Prozent davon verwenden diese mindestens mehrmals pro Woche, fünf Prozent davon täglich. Sie nutzen LBS gezielt, um Informationen über günstige Angebote oder einen zusätzlichen Vorteil beim Einkauf zu erhalten. Das kann ein Rabatt auf den Kaufpreis, ein Coupon für ein zusätzliches Produkt oder eine exklusive Produktprobe sein.

Kaufentscheidungen werden dadurch positiv beeinflusst, denn der Kunde greift so eher zu einem bestimmten Produkt. Mit der Nutzung sind die befragten 14- bis 59-Jährigen überwiegend zufrieden: 67 Prozent werden diese in Zukunft genauso oft verwenden, mehr als jeder Vierte plant, noch häufiger auf sie zurückzugreifen. Nur jeder Zehnte hat LBS bisher noch nicht genutzt.

Lokale Händler profitieren

Nicht nur Konsumenten sparen durch die Nutzung von LBS-Angeboten Geld, auch der lokale Handel profitiert. LBS bietet dem Einzelhandel einen direkten Kommunikationskanal, um Zielgruppen lokal anzusprechen. „Wir vernetzen darüber hinaus alle unsere Angebote mit einer integrierten Routenführung, sodass der interessierte Kunde neben der Aktion auch die Informationen erhält, welche Filiale in seiner näheren Umgebung daran teilnimmt“, sagt Lücke über diese Form des digitalen Marketings. „Mit modernen Mobile-Marketing-Aktionen führen wir somit die Verbraucher zurück ins Geschäft, direkt zum Point-of-Sale.“

(Gettings/asc)

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