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Stabile Nutzungswerte und ein merklicher Aufwind

Wie der Fachverband Fachpresse mitteilt, ist der Gesamtumsatz der deutschen Fachzeitschriften mit einem Plus von 3,2 Prozent (1,84 Milliarden Euro) erstmals seit 2001 wieder merklich gestiegen. Langjährig stabile Nutzungswerte von rund 90 Prozent und ein positives Image in allen relevanten Dimensionen signalisiert die neue "Wirkungs-Analyse 2006".

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„Diese Entwicklung ist erfreulich, auch wenn die Lage nach den vier vergangenen Jahren in vielen Verlagen noch nicht so ist, wie wir es uns wünschen“, kommentiert Uwe Hoch, Sprecher der Deutschen Fachpresse. Die aktuelle Mitgliederbefragung, die der Verband jetzt veröffentlicht zeigt: 52 Prozent der befragten Fachverleger erzielten 2005 ein besseres Jahresergebnis als im Vorjahr. Die Erwartungen für 2006 stimmen darüber hinaus zuversichtlich: 38 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sich ihre Ergebnisse verbessern, 48 Prozent erwarten Stabilität.

Mit einem Umsatzanteil von rund drei Vierteln bleiben die Fachzeitschriften in 2005 weiterhin Kerngeschäft der Fachverlage. Ein Viertel des Umsatzes erzielten sie mit Fachbüchern, Loseblattwerken und CD-ROMS, 2 Prozent mit Online-Diensten. 83 Prozent (Vj.: 82 Prozent) der Verlage sind grenzüberschreitend engagiert. 32 Prozent der Befragten in Kooperationen (Vj.: 27 Prozent), 28 Prozent der Verlage (Vj.: 21 Prozent) mit eigenen Auslandstöchtern. Die Ergebnisse der Fachpresse-Statistik 2005 stehen zum Download bereit.

Langjährig stabile Nutzungswerte von rund 90 Prozent und ein positives Image in allen relevanten Dimensionen weist die neue „Wirkungs-Analyse 2006“ den Fachzeitschriften nach. 600 von TNS Emnid im Auftrag der Deutschen Fachpresse in diesem Frühjahr befragte Berufstätige bestätigen die Position der Fachzeitschriften innerhalb der wichtigen B2B-Medien. Der erste Teil der Ergebnisse, die der Fachverband jetzt vorstellte, belegt: Die wachsende Internetnutzung ergänzt die Print-Medien sinnvoll. Die seit Jahren stabilen Nutzungswerte der Fachzeitschriften bleiben davon unberührt.

„Bei Einführung der neuen Technologien Mitte der 90er Jahren war unsere These, dass das Internet die Fachzeitschriften nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen wird,“ erklärt Brita Westerholz, Geschäftsführerin der Deutschen Fachpresse. „Dies hat die neue Studie jetzt eindeutig nachgewiesen.“ Fachverlage entwickelten sich zunehmend zu Fachmedien-Häusern, die neben Zeitschriften auch Websites, Datenbanken, Online-Archive, E-Mail-Services, Seminare und Kongresse et cetera anbieten. Professionelle Entscheider nutzen im Durchschnitt drei der genannten Informations-Angebote.

Im Herbst wird der Fachverband die Studie in einer vollständigen Fassung vorlegen. Sie wird auf die Wechselwirkungen der verschiedenen B2B-Medien untereinander eingehen und die Wirkungsweisen von Fachanzeigen ausweisen. Die Ergebnisse der Wirkungs-Analyse 2006 (Teil 1) stehen auf der Website der Deutschen Fachpresse zum Download bereit.

www.deutsche-fachpresse.de

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