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Spot: So macht man heute mit dem iPad Musik

Instrumente? Sind von gestern. Heute benötigt man nur einen Tablet-Computer und los geht das musizieren © Screenshot Apple 2015

Mit dem 60-Sekünder "Change - Make Music with iPad" zeigt Apple die kreative Schöpfungsprozess von Musikern. Als Werbebotschafter dienen die schwedischen Sängerin Elliphant, der Produzent Gaslamp Killer und DJ Riton. Der Clip zeigt die angebliche Entstehung des Songs "All or Nothing".

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Apple soll für diese Spot-Schaltung während der Grammy-Verleihung mindestens zwei Millionen US-Dollar an Media-Geld ausgegeben haben. Das US-Unternehmen kann sich nach aktuellen Berechnungen von Marktforschern als die klare Nummer eins im Segment Tablet-Computer fühlen. Die 21,4 Millionen verkauften iPads im Weihnachtsquartal 2014 bedeuteten einen Marktanteil von 28,1 Prozent, rechnete die Analysefirma IDC Anfang Februar 2015 vor. Im gesamten Jahr 2014 gab es ein Plus von 4,4 Prozent auf knapp 230 Millionen Tablets.

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Kommentare

  1. Instrumente sind nicht wirklich von gestern, sondern mit den mobilen Digitalgeräten treten neue hinzu. Und dass man Musik mit Smartphones und Tablets macht, ist nicht nur ein seit einigen Jahren immer weiter verbreitetes Phänomen. Es findet zudem auch bereits in verschiedenen Kontexten statt. So zum Beispiel das Kulturelle Bildungsprojekt app2music (http://app2music.de), in dem Schüler_innen an mehreren Berliner Schulen wöchentlich in einer Musik-AG mit Apps Musik machen. Daneben die professionellen Musiker_innen des Berliner DigiEnsembles, das bereits seit 2010 besteht (http://www.digiensemble.de). Und last but not least wurde im Februar 2014 an der Universität der Künste Berlin die Forschungsstelle Appmusik – Formen musikalischer Praxis mit Apps von Matthias Krebs und Marc Godau gegründet, die sich dem Phänomen sogenannter Appmusik wissenschaftlich nähern (http://forschungsstelle.appmusik.de).

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