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Spiegel-Verlag stellt „Netmanager“ ein

Das Thema "E-Business" scheint nun endgültig durch zu sein: Das Internet stellt kein Geschäftsmodell an sich dar, sondern ist nur - dann allerdings wichtiger - Zusatz im Business. Nur so läßt sich das Scheitern des letzten E-Business-Magazins erklären.

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Der Spiegel-Verlag stellt nach Informationen des Branchendienstes Kress den „Netmanager“, einen vierteljährlich erscheinenden Ableger des „Manager Magazin“, ein. Die heute erscheinende Ausgabe zur CeBIT werde die letzte sein. „Netmanager“ soll aber als Marke erhalten bleiben und ins Mutterblatt integriert werden, heißt es weiter. So könnten unter dem Namen „netmanager“ künftig größere Specials zu Anlässen wie CeBIT oder Systems laufen

.

Als Gründe für die Einstellung nennt Kress die „wenig erfreuliche Anzeigenlage“ sowie die „mittlerweile geschwundene Bedeutung der New Economy“. Die letzte eigenständige „netmanager“-Ausgabe hat dem Vernehmen nach nur noch elf Anzeigenseiten. Es gebe „einfach keine New Economy mehr“, das Internet sei „mittlerweile Bestandteil der so genannten Old Economy geworden“, wird „manager magazin“-Geschäftsführer Philipp Busch zitiert.

„Netmanager“ wurde im September 2001 gestartet und von der „Manager Magazin“-Redaktion betreut. Zu Kündigungen werde es wegen der Einstellung nicht kommen.

www.kress.de

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