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Spendings für Social-Networking-Werbung nehmen ab

Werbeinvestitionen im Umfeld von „Social Networks“ sollen nach einer Phase starken Wachstums in diesem Jahr bereits wieder schrumpfen. Aufgrund allgemein gekürzter Werbebudgets und Problemen bei „Myspace“ als einem der größten Online-Netzwerke rechnen „E-Marketer“-Marktforschungsexperten für 2009 mit einem Minus von drei Prozent in den USA. Danach sollen die Werbespendings in sozialen Netzwerken auf dem US-Markt rund 1,1 Milliarden Dollar betragen.

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Mit diesem Ausblick bestätigen die Branchenbeobachter ein weiteres Mal, dass auch die Online-Werbung nicht immun gegen die gegenwärtige Wirtschaftskrise ist. „Wir haben immer schon gesagt, dass im Fall einer Werbe-Rezession auch der Online-Markt betroffen sein wird. Dass dieser derzeit stark unter der konjunkturellen Situation zu leiden hat, beweisen die Zahlen aus der Jahresbilanz 2008″, bestätigt auch Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Hinzu komme, dass sich das Werben in sozialen Netzwerken bisher ohnehin sehr viel komplizierter gestaltete und schleppender entwickelte als viele zunächst gehofft hatten. Die Plattformen würden zwar bei den Nutzern „boomen“, hätten bis dato jedoch noch keine entsprechenden Einnahmen für die Werbetreibenden gebracht.

Als größtes Netzwerk, was das Anzeigengeschäft betrifft, führe derzeit „Myspace“. Allerdings prognostizierten die Experten von E-Marketer eine einsetzende Erosion. Grund dafür sei, dass „Facebook“ im Mai 70,3 Millionen Besucher in den USA verzeichnet habe, während „Myspace“ 70,2 Millionen erreicht habe. Bei Werbespendings war „Myspace“ aber klar führend, wie aus Zahlen von „Comscore“ hervorgehe. 2009 sei bei dem krisengebeutelten Network jedoch ein Minus von 15 Prozent auf 495 Millionen Dollar zu erwarten. Auf „Facebook“ soll das Werbegeschäft hingegen immerhin noch um neun Prozent zulegen und etwa 230 Millionen Dollar ausmachen. „2009 wird das Jahr sein, in dem sich entscheidet, ob Myspace für die Werbetreibenden interessant bleibt“, sagt Debra Aho Williamson, Analystin bei E-Marketer. pte

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