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Soll Apples Lautsprecher HomePod Amazon und Google angreifen?

Es ist die Überraschung von Apples Entwicklerkonferenz WWDC 2017: Nach Jahren schloss der iKonzern eine Keynote mal wieder mit einem "One more Thing" ab – dem smarten Speaker HomePod. Für 349 Dollar ist der auf Siri basierende Lautsprecher Ende des Jahres in den USA, Großbritannien und Australien zu haben. Doch was kann der, was die anderen nicht können?

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Für die große Überraschung der fast zweieinhalbstündigen Präsentation auf der Konferenz von Apple sorgte Tim Cook mit einem „One last thing“.

Tatsächlich hatten die Gerüchte im Vorfeld nicht getrogen: Nach Amazon mit dem Echo und Google mit Google Home bringt auch Apple einen smarten, kabellosen Lautsprecher auf den Markt – den 18 Zentimeter großen HomePod, der allerdings erst im Dezember in den Handel kommen wird (und zunächst auch nur in den USA, Großbritannien und Australien).

Kein Smart Home-Speaker?

Apple lockt, der HomePod würde „verblüffende Audioqualität“ liefern und „räumliches Orientierungsvermögen dazu nutzen, seine Position in einem Raum zu erkennen und den Klang automatisch anzupassen“. Das hat allerdings seinen Preis: Der HomePod kostetet mit 349 Dollar fast doppelt so viel wie Amazons Echo (179 Dollar) und fast dreimal so viel wie Google Home (129 Dollar).

Während Amazon und Google mit ihren Smart Home-Speakern die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz ausreizen, steht bei Apple als Anwendungsszenario die Musik im Vordergrund. „Wir glauben, dass wir das Musik-Erlebnis zu Hause verbessern können. Wir wollen es tatsächlich neu erfinden“, erklärte Cook.

So preist Apple seinen neuen smarten Lautsprecher im Werbeclip an:

…und so reagiert das Netz auf die Produktneuheit aus Cupertino:

— John Atyxyt (@JohnAtyxyt) June 5, 2017

Alles für Apple Music

Der HomePod ist auf die maximale Nutzung des Streaming-Angebots Apple Music ausgelegt, das Nutzern inzwischen Zugriff auf über 40 Millionen Songs bietet. Gesteuert wird der HomePod per Stimme durch Interaktion mit Apples smarter Sprachassistentin Siri. Der Sprachbefehl „Hey Siri, ich mag dieses Lied“ soll etwa zu verwandten Ergebnissen führen: „HomePod und Apple Music werden zu perfekten Musikologen und erlernen Vorlieben aus Hunderten von Genres und Stimmungen, sowie über Zehntausende von Playlists hinweg“, preist Apple seinen Vorstoss ins Wohnzimmer an.

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