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Software misst Werbewirkung

Wie Plakate, Schaufenster und Werbespots angenommen werden, versuchen Marktforscher und Werbepsychologen mit Hilfe von Testsehern und Probanden zu erfahren. Ob die Botschaften ankommen, lässt sich nach Angaben des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS) nun auch mit einer Software namens „Shore" ermitteln.

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Um aus der Gesichts- und Mimikdetektion Rückschlüsse auf die Stimmung der Betrachter von Werbeplakaten oder Fernsehsendungen ziehen zu können, würden mit Hilfe einer Digitalkamera Bilder von Probanden erstellt. Die Auswertungssoftware „Shore“ finde die menschlichen Gesichter in den Aufnahmen, unterscheide zwischen männlich und weiblich, alt und jung und analysiere den Gesichtsausdruck. Für jedes aufgenommene Bild vergleiche die Software mehr als 30 000 selbstständig „erlernte“ Merkmale im Gesicht, wie zum Beispiel Konturen von Augen, Brauen und Nase.

„Das Besondere an unserer Gesichtsanalyse-Software ist, dass sie in Echtzeit arbeitet und sich 30 Sekunden lang merken kann, ob sie ein Gesicht bereits erkannt hat“, sagt Christian Küblbeck, Projektleiter am IIS. Selbst wenn die Person kurz zur Seite trete, von einer anderen Person verdeckt werde oder den Kopf in eine andere Richtung drehe, ordne „Shore“ die Ergebnisse dem richtigen Probanden zu. Somit würden Marktforscher darüber Aufschluss erhalten, ob sich ein unspezifisches Interesse in wirkliche Aufmerksamkeit wandelt oder umgekehrt. In Zukunft soll „Shore“ Informationen dazu liefern, ob sich Erwachsene oder Kinder für ein bestimmtes Produkt interessieren.

www.iis.fraunhofer.de

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