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Social Media Week: In 5 Schritten zum Relevanzmarketing

Werbung in Echtzeit: Relevanzmarketing bedeutet unter anderem aktuelle Themen aufzugreifen. So wie Sixt beim Bahnstreik, Oreo bei den Oscars oder IKEA mit dem Stuhl für Kim Kardashian.

Die Reichweite ist tot, der neue Heilsbringer des Marketing heißt Relevanz. Was aber ist das und wie geht Relevanzmarketing? absatzwirtschaft fasst die fünf wichtigsten Schritte zusammen, mit denen Sie Relevanz herstellen.

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In dieser Woche steht Hamburg im Zeichen der Social Media Week. In ihrem Vortrag „Marketing macht mobil. Vom Reichweiten-Marketing zum Relevanz-Marketing“ haben Kai Börsterling von Delasocial und Michael Blazer von socialbench erörtert, wie Marken im Netz agieren müssen, um wahrgenommen zu werden. Das Credo: Die Reichweite ist tot, was heute zählt ist Relevanz. Mit diesen fünf Schritten werden Sie für Kunden relevant:

#1 seien Sie emotional

Der Schlüssel aller Markenerfolge ist die persönliche Bedeutung für den Konsumenten. Alles, was keine Emotionen auslöst, ist für unser Gehirn jedoch sinn-, wert- und bedeutungslos. Eine Marke muss daher Gefühle und Werte transportieren, mit denen sich Konsumenten identifizieren können.

#2 seien Sie attraktiv

Wer überzeugen will, braucht überzeugende Argumente und muss charmant sein. Die Marke, das Produkt oder das Unternehmen sollten daher Geschichten erzählen, die überzeugende Fakten vermitteln und dabei sympathisch wirken.

# 3 seien Sie zielgenau

Zielgruppen-Cluster gehören der Vergangenheit an. Heute müssen sich Werbebotschaften an bestimmten Bedürfnissen orientieren. Ein Unternehmen, dass Oldie-Platten verkaufen möchte, richtet sich dann nicht mehr an die Gruppe der Über-50-Jährigen, sondern spricht Kunden an, die das Gefühl der damaligen Zeit ins Jetzt übertragen wollen – das können auch junge Menschen sein. Personalisierte Inhalte werden damit zum Schlüssel für zielgenaues Marketing.

#4 seien Sie relevant

Das neue Zauberwort heißt heute Echtzeitmarketing: Aktuelle Themen werden aufgegriffen und für das Produkt oder die Marke genutzt. Bestes Beispiel ist der IKEA-Stuhl für Kim Kardashians Hintern oder der „Mitarbeiter des Monats“ von Sixt.  Daten und Hinweise darüber, welche Themen gerade wichtig sind, liefert das Netz: So sind Schlüsselbegriffe, die in den sozialen Netzwerken viel diskutiert werden ein guter Indikator.

#5 seien Sie service-orientiert

66 Prozent aller Konsumenten wechseln einen Anbieter oder eine Marke wegen des schlechten Kundenservices, sagt Börsterling. Guter Service hingegen gibt dem Kunden ein Gefühl ähnlich dem, geliebt zu werden. Börsterlings Credo ist daher: „Werdet zu Service-Betriebssystemen!“ Die Digitalisierung aller Angebote ist bei alldem essentiell, der Service sollte dem Kunden einen Mehrwert bieten. Positive Beispiele sind die Einkaufs-App von Edeka oder auch Apps von Fluglinien, die das Ticket schon auf dem Weg zum Boarding auf das Handydisplay spielen.

Zum Schluss: So erfolgreich wird Ihre Kampagne

Welchen Wirkung Ihre Marketingbemühungen am Ende haben, hängt also von mehreren Faktoren ab. Laut Börsterling lassen sich diese in eine Formel packen, die den Einfluss der Botschaft bestimmt.

Influencer Marketing

x      Reichweite

x      Markenaffinität

x      Stärke der persönlichen Beziehung

=     Stärke des Einflusses einer Werbebotschaft

 

 

Kommunikation

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