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Social Media-Identität von Marken kaum ausgereift

Die Manager umsatzstarker Unternehmen weltweit führen die Reputation einer Marke bereits zu 52 Prozent auf Social Media-Aktivitäten zurück. Diese Zahl könnte sich in den kommenden drei Jahren auf 65 erhöhen, zeigt eine Studie des Agenturnetzwerks Weber Shandwick und Forbes Insights. Obwohl viele Unternehmen die digitale Revolution dankend annehmen, mangelt es online vielerorts aber noch an einer klaren sozialen Identität. Für „Socialising Your Brand: A Brand’s Guide to Sociability“ wurden knapp 1 900 Senior Executives in 50 Ländern auf fünf Kontinenten befragt.

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87 Prozent der Manager geben an, ihre Marke verfolge bereits eine Social Media Strategie. 84 Prozent erklären außerdem, dass diese Strategie verbesserungswürdig sei. Weber Shandwick und Forbes Insights stellten relativ wenige regionale Unterschiede zwischen den teilnehmenden Ländern heraus. Gründe hierfür werden in der Globalität des Social Webs vermutet: Alle Akteure sehen sich mit etwa gleichen Chancen und Risiken des Social Webs konfrontiert, auch wenn der technische Entwicklungsstand mancher Regionen von dem anderer abweicht. Vorreiter bei der Integration einer Social Media-Identität in die eigene Markenstrategie ist Nordamerika. 73 Prozent der dortigen Unternehmen haben diesen Schritt bereits vollzogen. Im Wirtschaftsraum Europa plus Naher Osten plus Afrika (EMEA) beläuft sich die Zahl integrierter Social Brands auf 54 Prozent der Befragten. Auch bei der Beschäftigung eines Social Media Strategists oder Managers bleibt die EMEA Region hinter den anderen Kontinenten zurück: 62 Prozent stehen hier 70 Prozent im asiatisch-pazifischen Wirtschaftsraum (APAC), 77 Prozent in Nord- und 78 Prozent in Lateinamerika gegenüber.

Was ist nötig, um zur Elite der besten Marken weltweit zu zählen? Laut Studie sind die Interaktion mit Zielgruppen, unternehmenseigene Social Media-Inhalte sowie weiterführende Nachrichten, Sonderangebote und Veranstaltungen wichtige Stationen auf dem Weg zu einer Weltklasse-Marke. Im Fokus steht nicht nur, die Aufmerksamkeit von Zielgruppen zu wecken, sondern vor allem, genau darauf zu hören, was sie zu sagen haben. Das gilt nicht nur für Marketingverantwortliche, sondern für das gesamte Unternehmen auf allen Kommunikationskanälen. Chris Perry, President of Digital Communications bei Weber Shandwick, sagt: „Es besteht eine Kluft zwischen Theorie und Praxis sozialer Marken. Allzu oft rufen Brand Manager nach den neuesten Tools und besten Technologien und verlieren dabei die eigentlichen Ziele ihrer Marke im Social Web aus dem Blick – zum Nachteil der Brand Community.“ Organisationen müssten Marketingkommunikation strategisch in ihr Unternehmen integrieren.

Weltweit gibt die Mehrheit der Befragten an, dass die Vorteile einer durchdachten Social Media-Präsenz gegenüber möglichen Risiken deutlich überwiegen: stärkere Kundenbindung, erhöhte Markenwahrnehmung, Identifizierung potenzieller Kunden und ein verbesserter Kundenservice zählen laut Studie zu den positiven Effekten einer guten Social Media-Strategie. Leslie Gaines-Ross, Chief Reputation Strategist bei Weber Shandwick, gibt zu bedenken: „Trotz inhärenter Risiken ist es heutzutage einfach keine Option mehr, das Web 2.0 bei der Markenkommunikation außen vor zu lassen.“ Verantwortliche sollten die Möglichkeiten nutzen, ihre Kunden direkt anzusprechen, mit ihnen in den Dialog zu treten und Feedback einzufordern. Davon hingen heutzutage Reputation und Existenz einer Marke ab.

www.webershandwick.de

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