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Social Media Advertising – das wird wichtig

Videos sind nach Ansicht von Falk Bielesch ein wirksames Instrument zur Verbreitung von Markenbotschaften in Social Media

Eine Entwicklung, die schon fast kein Trend mehr ist, ist die immer deutlichere Orientierung von Werbungtreibenden in Richtung soziale Netzwerke. Stetig wachsende Nutzerzahlen sprechen dafür, den Plattformen mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Doch wie setze ich soziale Netzwerke am besten ein, damit sie auf meine unternehmensspezifischen Marketingziele einzahlen?

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Von Gastautor Falk Bielesch, Gründer und Geschäftsführer esome advertising

Verzahnte Kampagnenansätze, die sich am Marketing-Funnel orientieren, sind besonders geeignet, um wahren Business Value zu generieren. Immer noch ist vielen Advertisern nicht bewusst, dass klassische Marketingkonzepte mit Social Advertising besonders effizient umgesetzt werden können. Zusätzlich trumpfen die Plattformen mit spannenden Formaten auf, die auf die einzelnen Ziele zugeschnitten sind.

Bewegtbild und dynamische Anzeigen

Ausgefeilte Bewegtbildformate oder interaktive Formate, die den User einladen, sich mit dem Inhalt einer Anzeige auseinanderzusetzen, erregen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und lassen sich effektiv für Branding-Zwecke einsetzen. Dynamische Anzeigen, die den Produktkatalog eines Webshops abbilden, stehen am anderen Ende der Skala als höchst effiziente Direct Response Instrumente.

Diese beiden Pole des Marketing-Funnels stehen im Fokus der Entwicklungen im Social Advertising. Auf der einen Seite nimmt die Bedeutung von Bewegtbild im Internet und in den sozialen Netzwerken immer weiter zu. Videos erzeugen Emotionen, die die Bindung zu einer Marke oder einem Produkt erhöhen. In Kombination mit der großen Reichweite der Netzwerke und den breiten Targeting-Optionen sind sie ein wirksames Instrument zur Verbreitung und Verinnerlichung von Markenbotschaften.

Offline-Käufe den Kampagnen zuordnen

Auf der anderen Seite des Funnels steht der Abverkauf. Obwohl Konsumenten immer intensiver im Internet recherchieren und hier auch von Werbung beeinflusst werden, geschieht der Kauf mehrheitlich noch am Point-of-Sale. Die hieraus entstehende Problematik der verfälschten Bewertung der Werbewirksamkeit einzelner Kanäle kann nun in Teilen behoben werden. Die sozialen Netzwerke arbeiten an Möglichkeiten, Offline-Käufe, die durch eine Social Advertising Kampagne beeinflusst wurden, der entsprechenden Kampagne zuzuordnen und ermöglichen somit eine validere Bewertung von Werbemaßnahmen.

Neben diesen eher klassischen Themen der digitalen Mediaplanung haben Werbungtreibende in der Branche natürlich stets ein wachsames Auge auf innovative und junge Plattformen wie Snapchat, Pinterest und Tumblr. Dass sich hier im Bereich Advertising etwas bewegen wird, ist absehbar.

Zum Autor: Falk Bielesch ist einer von drei Geschäftsführern von esome und hat das Unternehmen im Jahr 2014 mit ihnen gegründet. Zuvor war er als Principal bei der Boston Consulting Group in Berlin tätig. Begonnen hat Falk Bielesch seine Karriere im Bereich M&A bei der Investmentbank JPMorgan in Frankfurt und London.

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