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So schützen Sie Ihre Marke: 5 Tipps gegen Markenpiraterie

Markenpiraterie kann zu Reputationsverlust und finanziellem Schaden führen. © fotolia

Dass etablierte Marken Gold wert sind, haben Markenpiraten längst erkannt. Sie nutzen Online-Handelsplattformen und Websites, um populäre Markennamen für ihre Zwecke zu missbrauchen. Wie Unternehmen ihre Marken schützen können, fasst Frank Schulz von MarkMonitor für absatzwirtschaft zusammen.

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Nach Schätzungen des Deutschen Industrie und Handelskammertags (DIHK) entsteht allein deutschen Unternehmen durch den Handel mit gefälschten Markenprodukten jährlich ein Schaden von 50 Milliarden Euro. Ein nicht unerheblicher Teil davon entfällt auf den Online-Handel. „Neben den Umsatzeinbußen müssen die betroffenen Unternehmen auch mit Reputationsverlusten, der Abwendung einstmals treuer Kunden oder gar einer nachhaltigen Beschädigung der Marke rechnen“, sagt Frank Schulz, Regionalmanager Central Europe bei MarkMonitor. Online-Markenschutz sollte daher zu einem integralen Bestandteil jeder Marketingstrategie werden. Dafür hat Schulz 5 Tipps im Gepäck.

1. Das Abfangen von Web-Traffic verhindern

Markenfälscher können auch versierte Internet-Nutzer hereinlegen, indem sie den Web-Traffic auf täuschend echt aussehende Piratenseiten umleiten und digitale Werbeaktionen manipulieren. Um Online-Kunden und damit auch Umsatz zurückgewinnen, müssen Unternehmen konsequent gegen die Täuschungsmanöver der Cyber-Kriminellen vorgehen.

2. Sicherstellen, dass die Partner die Markenrichtlinien beachten

Partner sind wichtige Markenbotschafter. Sie sorgen in den Online-Kanälen für Traffic und Umsatz. Damit Unternehmen ihren Kunden über sämtliche Kanäle hinweg ein einheitliches Markenerlebnis bieten können, müssen Vertriebspartner, Wiederverkäufer, Franchisenehmer und natürlich auch die eigenen Mitarbeiter die Markenrichtlinien kennen und einhalten. Wichtig dafür sind klare Regeln, die auf allen Kanälen durchgängig beachtet werden. Nur so können Unternehmen den rechtmäßigen Web-Traffic zurückgewinnen und vermeiden, dass ihre Kunden getäuscht werden.

3. Domain-Portfolio optimieren und Web-Traffic maximieren

Erfüllen alle Firmen-Domains wirklich ihren Zweck? Wohin soll ein Verbraucher geleitet werden, wenn er einen Domain-Namen eingibt? Zur Homepage, in den Shop-Bereich oder zu einer bestimmten Werbeaktion? Das sind wichtige Fragen, die mit dem Domain-Administrator zu klären sind. Zudem gilt es zu beachten, dass ausländische Domains (IDNs) mit Websites in der jeweiligen Landessprache verknüpft werden. Domains, die wichtige Markennamen enthalten, sollten auch entsprechend relevanten Content bereitstellen. Die Maßnahmen machen sich schnell bemerkbar: Die Qualität der Online-Besuche steigt, wodurch sich auch die Digitalmarketing-Performance insgesamt verbessert.

4. Die Reputation der Marke in allen digitalen Kanälen schützen

Digitale Kanäle wie Social Media-Plattformen oder mobile Apps bilden zentrale Aspekte unseres Berufs- und Privatlebens. Auch in diesen Kanälen gilt es die Marke vor Online-Kriminellen zu schützen. Daher sollten Marketingverantwortliche alle Plattformen und Anwendungen fest in die Markenschutzstrategie integrieren.

5. Online-Markenschutz im Vorfeld eines Produkt-Launches berücksichtigen

Für die Einführung neuer Produkte empfiehlt es sich, eine Checkliste zu erstellen, um häufige Fehler zu vermeiden. Auf diese Checkliste gehört beispielsweise der Punkt bereits im Vorfeld Experten einzubinden. So können Unternehmen gewährleisten, dass sie in den jeweiligen Ländern alle relevanten Domains gesichert haben, um ihre neuen Produkte oder Services effektiv bewerben zu können. Bis zum Produkt-Launch sollten diese Domains geheim gehalten werden, um die Wettbewerber nicht hellhörig zu machen. Außerdem sollten Markenunternehmen dafür sorgen, dass ihre Partner mit ihren eigenen digitalen Aktionen keinen Frühstart hinlegen. Dazu müssen beispielsweise die wichtigsten digitalen Kanäle auf verfrühte Partneraktionen überprüft werden, um eine koordinierte, zeitgerechte Einführung sicherzustellen.

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