Werbeanzeige

Advertorial

So rüsten sich Onlinehändler für den Mobile Commerce

Um weiter effizient wachsen zu können, sollten Shopbetreiber sich auf einen der wichtigsten Trends im laufenden Jahr einstellen: den Mobile Commerce beziehungsweise das Shoppen über Smartphones und Tablet-PCs, deren Zahl in der vergangenen Zeit rasant zugenommen hat. Dabei gilt es mehr Dinge zu beachten als beim Herrichten des Shops zum Gebrauch über Desktop-PCs oder den Laptop. Das beginnt bei den kleineren Bildschirmen der Smartphones und hört bei den mintunter langsameren Verbindungen zum Internet auf. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Dinge, die beim Erstellen eines mobilen Shops zu beachten sind.

Werbeanzeige

Von Wiljo Krechting

Grundsätzlich stellt sich zunächst die Frage, ob man sich für die native oder browserbasierte Variante entscheidet. Obwohl es heutzutage eine Vielzahl sehr guter M-Commerce-Apps gibt, zahlt sich eine browserbasierte Applikation mehr aus, da sie auf vielen verschiedenen Endgeräten läuft und im Gegensatz zu einer nativen App leicht auf dem neusten Stand gehalten werden kann.

Egal für welche Variante man sich als Onlinehändler entscheidet: Es ist wichtig, sich durch individuelle Features wie beispielsweise die Eingliederung des Barcode-Scanners von der Konkurrenz abzuheben. Auch die integrierte und vor allem intelligente Suche ist eine hilfreiche Abkürzung für Shopper. Gerade bei mobilen Applikationen ist diese besonders wichtig, da langes Suchen auf mobilen Endgeräten mühsamer ist als auf Desktop-PCs. In diesem Zusammenhang sollte die Suche auch eine gute Auto-Suggest-Funktion beinhalten, die möglichst fehlertolerant ist und dem User Tippfehler und unvollständige Wörter verzeiht. Ein effizientes Such-und Filtersystem ist zudem hilfreich, da langes Suchen auf den kleinen Bildschirmen die User abschreckt. Das Einfügen mehrerer Filter kann übrigens bei der Suche auf dem mobilen Endgerät bereits eine enorme Hilfe sein, um die Summe der in Frage kommenden Artikel einzugrenzen. Außerdem sind Filialfinder sehr beliebte Tools in mobilen Onlineshops. Über die Eingabe der Postleitzahl oder die Adresse lässt sich mit ihnen, falls vorhanden, das nächste Ladengeschäft, die Route dorthin und vieles mehr ausfindig machen.

Gute Usability

Die Usability steht bei mobilen Endgeräten im Vordergrund. Besonders bei kleinen Bildschirmen stellen minimierte Buttons eine Herausforderung dar. So sollten Buttons mit den Handlungsaufforderungen sich vom Rest der Seite abheben, und zwar durch Größe und Farbe. Auf diese Weise sieht der Kunde schnell, was als nächstes zu tun ist.

Neben der Usability ist die Ladezeit auch ein wichtiger zu berücksichtigender Faktor bei der Gestaltung. Mit einer langsamen Verbindung bedeutet jede zusätzliche Seite oder unnötige Aktualisierung mehr Wartezeit und ungeduldig werdende Kunden. Hier gilt es, einen Spagat zwischen einem ansprechenden mobilen Shopping-Erlebnis und einer einfachen und schnellen Seite zu schaffen. In der Konsequenz müssen die Produktsuche, der Checkout und das Design einfach und ansprechend zugleich sein. Alles, was die User davon abhalten könnte, im mobilen Shop zu kaufen, sollten Sie verhindern, denn jeder zusätzliche Schritt bedeutet insbesondere auf dem mobilen Endgerät Zeitverlust. Eine Registrierung vor dem Checkout bedeutet beispielsweise mindestens drei zusätzliche Felder, die ausgefüllt werden müssen. Große Shopping-Plattformen machen es vor: Wer sich dort einmal eingeloggt hat, braucht nur ein paar Klicks, um eine Bestellung abzuschicken. Alle relevanten Daten zum Zahlungsverkehr etc. liegen dort bereits abgespeichert vor. Je weniger Informationen ein Stammkunde eingeben muss, desto besser, denn wer die Bequemlichkeit der Kunden bedient, steigert die Chance, wiederholt besucht zu werden.

Kurze und aussagekräftige Texte

Des Weiteren sind lange, ausschweifende Texte, die vielleicht auf Desktop-PCs oder Laptops gelesen werden, für die User mobiler Endgeräte ein Graus. Passen Sie die Texte an, indem Sie sie straffen und unnötige Passagen streichen. Bezüglich der Produktpräsentation auf mobilen Endgeräten ist allerdings zu beachten, dass Fotos für den mobilen Shop keine schlechtere Qualität aufweisen dürfen, nur weil diese kleine Bildschirme haben. Produktbilder bleiben auch im mobilen Shop eine wichtige Informationsquelle.

Abbrüche im Warenkorb verhindern

Der Checkout ist ein weiterer kritischer Faktor. Denn trotz hoher Sicherheitsstandards bei den Kunden bestehen noch gewisse Hemmungen gegenüber Geschäften, die über ein mobiles Endgerät abgeschlossen werden. Bieten Sie deshalb die Bezahlung über bewährte und vertrauenswürdige Zahlungsanbieter wie PayPal an. Zudem ist es hilfreich, den Shopkunden vorher die Gelegenheit zu geben herauszufinden, wie hoch die Lieferkosten sind und wie lange der Versand dauert. Ferner sollte der Shopbetreiber dem Kunden jedoch Alternativen zum mobilen Checkout anbieten. Das könnten etwa eine Wunschliste sein, auf der der Kunde seine Produkte erst sammelt, bevor er sie später über einen Destop-PC bestellt. Auch eine Reservierungs-oder Telefon-Bestell-Option könnte sinnvoll sein. Jede vertrauensbildende Maßnahme kommt dem mobilen Shop zugute. Manchmal sind es schon Kleinigkeiten, die den Checkout im M-Commerce erleichtern. Wenn beispielsweise die Lieferadresse automatisch zur Rechnungsadresse wird und mit einem PLZ- Tool automatisch die Postleitzahl ausgefüllt wird, kann dies schon eine sinnvolle Erleichterung für den Kunden sein.

Konsequent bleiben

Wie gut auch immer ein mobiler Onlineshop sein mag: Oft gibt es Kunden, die sich am Telefon über ein Produkt oder eine abgeschlossene Bestellung rückversichern möchten. Da die Kunden sowieso gerade am Telefon sind, bietet es sich an, die Telefonnummer mit einer Click-to-Call-Funktion einzublenden. Wichtig ist , dass Sie in Ihrem mobilen Shop keine Seiten verwenden, die nicht für mobile Endgeräte optimiert wurden. Alle Seiten eines mobilen Shops sollten das gleiche mobile Design haben. Wenn User beispielsweise während der Produktsuche und im Warenkorb in einem für mobile Endgeräte angepassten Shop sind und im Checkout auf einmal auf einer nicht für mobile Zwecke optimierten Seite landen, ist dies irritierend.

Über den Autor: Wiljo Krechting ist E-Commerce-Experte und PR-Manager bei der Shopware AG, einem der führenden Hersteller von Shopsoftware in Deutschland. Das Unternehmen kreiert und vertreibt Software für Online-Shops jeglicher Größe, ist jedoch auf kleinere und mittelständische Kunden spezialisiert.

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Bits & Pretzels 2016: die Bilder vom Auftakt des Gründer-Events zum Oktoberfest

Silicon Valley-Spirit meets Oktoberfest-"Sprit": Mit dieser gewagten Kombination haben die Macher des Münchner…

Die neue Marketing-Frau bei Nestlé Deutschland: Jolanda Schwirtz folgt auf Lars Wöbcke

Bei Nestlé stehen Veränderungen an: Marketing- und Kommunikationschef Lars Wöbcke geht. Es folgt:…

Bits & Pretzels 2016: Kevin Spacey über Start-ups, Zielstrebigkeit und die Zukunft von Virtual Reality

Auf der diesjährigen Bits & Pretzels, das dreitägige Gründerevent für Startup-Enthusiasten,dass während des…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige