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So bringt Alpecin den deutschen Radsport auf die richtige Spur

Die Dr. Wolff-Gruppe steigt ins Radsportgeschäft ein und unterstützt so das Tour de France-Comeback der Deutschen. Wie positiv wirkt sich das auf die Marke Alpecin aus? © dpa 2015

Alpecin ist nun Titelsponsor bei der internationalen Profi-Mannschaft Team Giant-Shimano. Nach der Umbenennung in Team Giant-Alpecin fährt erstmals seit fünf Jahren wieder eine Mannschaft mit deutschem Partner in der höchsten Liga des Radsports.

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Mit der Giant-Alpecin-Formation startet, mit Unterstützung von Dr. Wolff, nach mehrjähriger Pause erneut ein deutsches Radprofiteam in der UCI-World-Tour. Erstmals seit fünf Jahren und dem Ende des Teams Milram hat Deutschland wieder ein World-Tour-Team. Vorher war es durch die Dopingskandale der Elite-Teams T-Mobile und Gerolsteiner still geworden um den deutschen Profiradsport. Gerade erst wurde die neue Mannschaft in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Dadurch rückt Deutschland wieder in den Fokus des weltweiten Radsports. Und für die Dr. Wolff-Gruppe eröffnen sich die Chancen zur Aktivierung neuer, internationaler Märkte.

Radsport und Haarshampoo

Das Engagement ist zunächst für einen Zeitraum von vier Jahren vereinbart und Teil einer internationalen Strategie. Die Dr. Wolff-Gruppe bringt dafür dem Vernehmen nach eine Summe von etwa 16 Millionen Euro auf. Titelsponsor Giant, weltweit führender Fahrradhersteller, sieht darin eine wertvolle Verbindung. „Gemeinsam mit unserem Partner Shimano haben wir in diesem Jahr ein starkes Bekenntnis abgegeben. Das Team konnte sich damit auf höchstem Niveau messen“, so Tony Lo, CEO des in Asien beheimateten Zweirad-Produzenten Giant. Zuerst war Alpecin wegen des Doping-Skandals um Lance Armstrong doch auf Distanz geblieben – wollte den Rad-Deal nicht sofort angehen. Inzwischen hat Alpecin offenbar keine Bedenken mehr. Könnte auch an den Radprofis Marcel Kittel und John Degenkolb liegen, die zu den Trümpfen der niederländischen Mannschaft gehören.

Blütezeit für den Radsport und Alpecin?

dpa 2015

dpa 2015

Auf eine neue Blüte im deutschen Radsport, hoffen nicht nur Giant, Shimano und Alpecin, sondern auch die Rennradfahrer. Laut Alpecin-Manager Eduard Dörrenberg steckt noch viel Entwicklungspotenzial im Radsport, vor allem in Deutschland. Die Hoffnungsträger dafür hat er nun unter Vertrag: Der Erfurter Marcel Kittel und John Degenkolb. Der aus Thüringen stammende Kittel gewann in den vergangenen Jahren insgesamt acht Etappen bei der Tour de France. Degenkolb will endlich seinen ersten Etappensieg bei der Tour sowie eine gute Klassikersaison. Kittel kommentiert die Zusammenarbeit so: „Mein Haar und ich sind so aufgeregt – Ab jetzt keine Bad-Hair-Days mehr?!“

„Doping für die Haare“, so der Slogan von Alpecin. Das hat im Zusammenhang mit dem Radsport einen komischen Klang, aber nach Lage der Dinge stellt dies kein Problem dar für das frische niederländisch-deutsche Bündnis.

„Vor allem für Alpecin eröffnen sich nun einzigartige Chancen zur Aktivierung neuer, weltweiter Märkte, und das im Zusammenspiel mit Giant, dem größtem Radhersteller der Welt“, erklärt Eduard R. Dörrenberg, geschäftsführender Gesellschafter beim familiengeführten Alpecin-Hersteller. Allein die Aufmerksamkeit, die ein Team bei der Tour erregen kann, lohnt sich schon für den neuen Investor.

 

 

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