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Snapshot: Warum das lineare Fernsehen keine Zukunft hat und Netflix & Co auf der Überholspur sind

Wohin gehen die Werbegelder in Zukunft?

Die aktuelle Snapshot-Umfrage unter Marketing- und Kommunikationsprofis zeigt, dass Netflix und anderen Streamingdiensten großes Potenzial zugeschrieben wird. Werbebudgets werden mehr und mehr dorthin verlagert, glaubt ein Großteil der Befragten. Für das lineare Fernsehen sieht es dagegen schlecht aus.

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Das Radio hat das Buch nicht abgelöst, der Film das Radio nicht in der Versenkung verschwinden lassen, das Kino hat die Verbreitung des Fernsehens überlebt. Aber was geschieht in Zeiten digitaler Medien mit dem werbefinanzierten Fernsehen? Wohin wandern die Werbegelder? Was meinen Sie: Werden künftig Werbebudgets vom linearen TV abgezogen?

19,6 Prozent der Umfrageteilnehmer antworten darauf mit Nein. „TV erzielt immer noch eine hohe Reichweite und ist ein hervorragendes Medium, um die Kernzielgruppen mit Werbebotschaften zu erreichen“, heißt es. Das werde auch auf absehbare Zeit so bleiben. „TV bleibt das Leitmedium für große Werbetreibende.“ 15,2 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich nicht sind.

Die große Mehrheit allerdings, nämlich 65,2 Prozent, sagt: „Ja,  Netflix und andere Streaming-Dienste sind für attraktive Zielgruppen das Medium der Wahl. Gerade jüngere Leute lassen sich nicht vorschreiben, wann sie was zu schauen haben.“ Deshalb habe das werbefinanzierte lineare TV keine Zukunft. „Die Budgets werden stärker in digitale Medien wandern.“

Meedia ist Medienpartner der Initiative „Snapshot from the chiefs of marketing“, die für ein schnelles Meinungsbild für und von Top-Marketern zu aktuellen Themen sorgt. Gut ein Mal im Monat stellt die Initiative eine einzige Frage an einen ausgewählten Kreis von rund 500 Marketingmanagern und bietet ihnen drei Antworten zur Auswahl. Dank des unkomplizierten Umfrage-Procederes wird binnen weniger Stunden die Grundhaltung der Marketingelite zu einem Thema eingefangen. Hier können Sie teilnehmen: Snapshot from the chiefs of marketing.

An der Umfrage haben diesmal 46 Mitglieder teilgenommen – 85% Marketing/Kommunikationschefs von Wirtschaftsunternehmen und 15% „Creativ minds“ von Agenturen/Verbänden/Beratungen.

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