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Smartphone-Verbreitung verdoppelt sich binnen eines Jahres

„Die Internetnutzung mit mobilen Endgeräten ist 2012 in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, sagt Andrea Geißlitz, Associate Director bei TNS Infratest. Laut dem aktuellen Convergence Monitor des Marktforschungsinstituts gehen mittlerweile 39 Prozent der 14- bis 64-Jährigen mit ihrem Handy online. Treiber dieser Entwicklung ist die zunehmende Verbreitung internetfähiger Mobiltelefone. Der Trend geht klar zum Smartphone.

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33 Prozent der mehr als 1.500 Befragten geben an, privat ein Smartphone zu besitzen, also ein Mobiltelefon, mit dem man bequem im Internet surfen sowie E-Mails empfangen und versenden kann. Im Vorjahr waren nur 17 Prozent der 14- bis 64-Jährigen Besitzer eines Smartphones. Binnen Jahresfrist hat sich der Markt für Smartphones folglich nahezu verdoppelt. Mit dem Smartphone-Trend wächst die mobile Nutzung: 39 Prozent der Befragten surfen zumindest hin und wieder mit dem Mobiltelefon im Internet, nutzen Apps oder rufen E-Mails ab. Das bedeutet gegenüber dem vergangenen Jahr einen Zuwachs von 15 Prozentpunkten.

60 Prozent der Unter-30-Jährigen mobil im Netz

Treiber sind hierbei vor allem die Jüngeren: Wegen ihrer größeren Internet- und Technikaffinität ist der Zuwachs der Internetnutzung per Mobilgerät bei den 14- bis 29-Jährigen im Vergleich zu den Älteren besonders groß. Waren im Jahr 2011 noch 39 Prozent in dieser Altersgruppe mit dem Handy online, gehen 2012 bereits 60 Prozent der 14- bis 29-Jährigen mehr oder weniger häufig mit ihrem Handy ins Internet, checken E-Mails oder nutzen Apps. Auch bei den 30- bis 49-Jährigen verdoppelt sich die Zahl der Nutzer von 21 Prozent im vergangenen Jahr auf 40 Prozent in diesem Jahr. Die Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen ist dagegen weiterhin zurückhaltend mit nur 19 Prozent Nutzung (2011: 13 Prozent). Drei Viertel der Nutzer gehen mindestens einmal pro Woche online, weitere zehn Prozent zumindest einmal im Monat.

Bei den mit dem Handy abgerufenen Inhalten hat insbesondere Social Networking einen hohen Stellenwert: 40 Prozent derer, die mit dem Smartphone im Internet surfen oder Apps nutzen, nehmen mindestens einmal pro Woche auf diesem Weg Kontakt zu ihren Freunden und Bekannten auf. Auch Kommunikation über Instant Messaging wird mit 22 Prozent Nutzern pro Woche relativ häufig genutzt. Das gilt ebenso für aktuelle Informationen auf den Webseiten von Zeitungen, Zeitschriften und TV-Sendern, die von 23 Prozent wöchentlich mit dem Handy abgerufen werden. Betrachtet man die hohen Steigerungsraten sowohl bei der Verbreitung von Smartphones als auch bei der Internetnutzung mit dem Handy im vergangenen Jahr, ist von einem weiteren dynamischen Wachstum auszugehen.

One-to-one-Kommunikation im Vordergrund

Wie die Gemeinschaftsstudie von ARD-Werbung Sales & Services, Deutscher Telekom, IP Deutschland, Vodafone D2 GmbH und ZDF weiter zeigt, steht nach wie vor beim Handy die One-to-one-Kommunikation im Vordergrund: Neben dem Telefonieren ist die SMS die mit Abstand am häufigsten genutzte Funktion: 59 Prozent der 14- bis 64-Jährigen tippen mindestens einmal pro Woche Kurznachrichten. Das Abrufen von E-Mails ist hingegen die am weitesten verbreitete Internet-Anwendung, und zwar mit 47 Prozent wöchentlicher Nutzung bei all jenen, die mit dem Handy im Internet surfen.

Neben der Internetnutzung mit dem Handy analysiert der TNS Convergence Monitor unter anderem die Verbreitung und Nutzung von Tablets. Auch hier ist ein steiles Wachstum zu verzeichnen, wenn auch bei einem deutlich niedrigeren Ausgangsniveau: Gingen im Jahr 2011 nur zwei Prozent der 14- bis 64-Jährigen mit einem Tablet ins Internet, sind es in 2012 bereits fünf Prozent. Dies sind aber nicht vor allem Jüngere; der Anteil liegt in den Altersgruppen auf ähnlichem Niveau. Eine deutlich größere Verbreitung dieser tragbaren, flachen und bedienerfreundlichen PCs ist mittelfristig zu erwarten, denn diese Geräte eignen sich besonders gut für den Konsum klassischer Medieninhalte: 52 Prozent der Tablet-Nutzer rufen zumindest wöchentlich von Zeitungen, Zeitschriften und TV-Sendern bereitgestellte Informationen ab, 15 Prozent sehen sich damit den Livestream von TV-Sendungen an.

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