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Smartphone-Nutzung beim Einkaufsbummel ist unverzichtbar

Anke Herbener, CEO von DigitasLBi in Deutschland, über ignoriertes Kaufverhalten und die mobile Nutzung im Store

Die meisten deutschen Verbraucher verwenden ihr Smartphone und Tablet immer öfter zur Produktrecherche und für Preisvergleiche direkt im Ladengeschäft. 72 Prozent lassen ihr Kaufverhalten durch die mobilen Alleskönner gravierend beeinflussen. Bereits ein Drittel der Verbraucher gibt an, Smartphones für Bezahlvorgänge nutzen zu wollen. Diese Ergebnisse gehen aus der Studie „Connected Commerce 2015“ der Digitalagentur DigitasLBi hervor

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 „Die deutschen Verbraucher setzen ihr Smartphone zur Unterstützung beim alltäglichen Einkaufsbummel ein. So verschaffen sie sich vor dem eigentlichen Produktkauf persönliche Vorteile durch Produktrecherchen und Preisvergleiche, holen die Meinung von Freunden und Bekannten ein und informieren sich im Internet über von unabhängige Kundenrezensionen“, sagt Anke Herbener, CEO von DigitasLBi in Deutschland und der Schweiz. „Der Einzelhandel darf dieses neue Kaufverhalten nicht länger ignorieren und sollte die Digitalisierung der Verbraucher als echte Chance wahrnehmen. Getreu des Omni-Channel-Prinzips sollten die Kunden jederzeit und an jedem Ort von Marken und den Einzelhändlern begeistert werden. Einen Weg in die digitale Zukunft ebnet dabei die konsequente Einführung von Mobile-Payment-Lösungen als alternative Bezahlvorgänge. Mit Einfachheit in puncto der Bedienbarkeit von Smartphone-Apps und Mobile Payment lässt sich die Kaufentscheidung von digital affinen Kunden im Geschäft positiv steigern.“

Smartphones beeinflussen gravierend das Kaufverhalten der Kunden

Chart_1_Mobile_Produktsuche

Immer häufiger informieren sich die Kunden über mobile Endgeräte über Produktinformationen noch vor dem Gang zur Kasse. Die Hälfte der Konsumenten (51 Prozent) recherchiert gezielt nach Produktinformationen auf dem Smartphone, während Sie sich in einem Geschäft befinden. Gegenüber dem Vorjahr steigt dieser Anteil um rund 19 Prozent. Die Nutzung von Tablets fällt bei nur 16 Prozent der Verbraucher zwar deutlich geringer aus, hat sich aber im Vorjahresvergleich verdoppelt. Von allen Befragten bestätigen 72 Prozent, dass sich ihr Kaufverhalten im Geschäft durch Smartphones grundsätzlich verändert hat. 35 Prozent der Konsumenten geben an, ihr mobiles Endgerät häufig und „mit Sicherheit“ zur Produktrecherche und für Preisvergleiche zu nutzen, sobald sie sich in einem Geschäft befinden. Bei Frauen zeigt sich mit 36 Prozent eine etwas deutlichere Ausprägung dieses Kaufverhaltens als bei Männern (33 Prozent). Fast jeder zweite Verbraucher aus der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen (46 Prozent) benutzt Smartphones im Kaufprozess mit Selbstverständlichkeit.

Großes Potenzial für Mobile Payment

Laut der Studie ist mobiles Bezahlen in den Geschäften unter den Verbrauchern weitestgehend noch nicht verbreitet. 91 Prozent haben noch nie ihr Smartphone für Bezahlvorgänge an der Kasse genutzt, obwohl 53 Prozent dafür ausgerüstete Smartphones besitzen. Sollte aber mobiles Bezahlen in Zukunft populärer werden, können sich bereits heute mehr als ein Drittel der Verbraucher (34 Prozent) vorstellen, Mobile-Payment als alternative Bezahlvorgänge zu nutzen.

Kunden holen Meinung ihrer Freunde gezielt per Smartphone im Geschäft ein

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Die wichtigste Aufgabe im Geschäft übernehmen mobile Endgeräte bislang durch die Meinungsbildung. 42 Prozent der Verbraucher geben an, ihre Freunde und Familienangehörige zu dem jeweiligen Produkt über eine Messenger-App zu befragen. Fast jeder Zehnte (9 Prozent) macht dies häufig. Weitere 41 Prozent senden dazu ein Foto an die Freunde, während 34 Prozent über das mobile Internet nach weiterführenden Produktdetails und Kundenrezensionen suchen. Der Preisvergleich steht gleichermaßen für 41 Prozent im Vordergrund der Smartphone-Nutzung im Geschäft, bei 11 Prozent erfolgt dies regelmäßig vor dem Produktkauf. Ein Drittel (33 Prozent) verwendet dafür nicht die Suchfunktionen über den Browser, sondern setzt eine Smartphone-App von Online-Händlern oder den Handelsketten ein.

Verbraucher nutzen Online-Produktrezensionen vor dem Produktkauf

Kundenrezensionen in Online-Shops oder auf Produktseiten der Händler gelten auch vor Ort in den Geschäften als signifikante Informationsquelle für die Konsumenten. 76 Prozent der 18 bis 34-jährigen Verbraucher lesen vor dem Produktkauf die Berichte und Rezensionen anderer Käufer. Bereits 36 Prozent von ihnen informieren sich so direkt im Ladengeschäft. Insgesamt informieren sich 61 Prozent aller Konsumenten vor dem Kauf über das jeweilige Produkt im Netz, 23 Prozent greifen dazu auf ihr Smartphone im Geschäft zurück.

Die Studie „Connected Commerce 2015“ von DigitasLBi wird in insgesamt 17 Ländern durchgeführt. Die aktuelle Befragung wurde von durch das französische Meinungs- und Marktforschungsinstitut IFOP mit einer Stichprobengröße von 1.000 Internetnutzern in jedem Land im Alter ab 18 Jahren durchgeführt.

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