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Slomka gegen Gabriel, Drohnen im Schornstein und Freude bei Opel

Wer als Politiker was werden will, der muss bei noch so provozierenden Fragen von Journalisten die Ruhe bewahren. Wer allerdings einen Mitgliederentscheid vor sich hat, kann diese Maxime schon mal vergessen. Dies bewies in der vergangenen Woche Sigmar Gabriel im Interview mit Marietta Slomka. Bei Amazon setzt Chef Bezos schon lange auf verkürzte Lieferzeiten. Die könnten bald sogar noch kürzer werden, wenn tatsächlich Drohnen als Paketboten aufsteigen. Und bei Opel dürfte ein Abschied für Freude sorgen.

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Von Johannes Steger

Das Duell der Woche: Slomka vs. Gabriel

Immer diese Journalisten mit ihren nervigen Fragen, könnte sich Sigmar Gabriel vergangene Woche gedacht haben, als ZDF-Nachrichtensprecherin Marietta Slomka ihn im „heute-Journal“ mit Fragen löcherte. Kernthema war dabei die SPD-Mitgliederbefragung über die geplante Große Koalition. Einige Verfassungsrechtler halten diese Maßnahme nämlich für bedenklich. Alles Unfug, findet der SPD-Frontmann: „Lassen Sie uns diesen Quatsch beenden“. So leicht lässt sich Frau Slomka aber nicht abbringen und bohrt weiter. Dabei fallen sich beide Interviewpartner mehrmals ins Wort. Nicht nur auf Twitter wird das Wortgefecht schnell zum Topthema, auch in der Medienlandschaft abseits von ZDF ist das Echo groß. Dabei geht aus dem Duell mal Slomka, mal Gabriel als Sieger hervor. Geht es um die eigene Marke, heißt der Gewinner Sigmar Gabriel, findet zumindest Markenexperte Frank Dopheide auf Handelsblatt Online.

Die Meldung der Woche: Bestseller per Drohne

Manch einer mag es nur für einen Werbe-Gag gehalten haben, was Amazon-Gründer Jeff Bezos diese Woche kundtat. In nur wenigen Jahren soll in den USA das Paket nicht mehr mit schnöden Postboten, sondern mit eigenen Drohnen ausgeliefert werden. „Amazon Prime Air“ soll Bestellungen schon in 30 Minuten beim Kunden abliefern. Wie das bei schlechtem Wetter laufen soll und ob Amazon dann Mini-Landeplätze mit anbietet, sagte Bezos aber nicht. Viele sehen hinter der Nachricht sowieso nur einen Werbe-Coup. Auf Twitter fand die Idee dennoch zahlreiche Befürworter oder zumindest Spötter.


Die Highlights der Woche auf absatzwirtschaft.de:

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>>>Wie Unternehmen auf Kritik NICHT reagieren sollten


Die Meldung der Woche: Das einfachste Passwort der Welt

Schon sehr früh lernen PC-Benutzer, dass man bei der Wahl des Passworts kreativ sein sollte. Der eigene Geburtstag oder eine einfache Zahlenreihung ist dabei meist keine gute Idee für die Sicherung des Ebay-Accounts oder des Online-Kontos. Bei dem Code der US-Atomraketen sollte der erfahrene Internetnutzer also davon ausgehen, dass hier mindestens ein komplizierter Algorithmus aus den Geburtstagen aller Präsidenten der USA verwendet worden ist. Falsch: Bis 1977 war das Passwort für den Abschuss der menschheitsbedrohenden Flugkörper die schnöde Zahlenreihe „00000000“. Dadurch sollte die Startzeit der Raketen so kurz wie möglich gehalten werden, wie Heise berichtet. Ein Glück, dass es damals noch keine Hacker und das Internet gab.

Abschied der Woche: Europa sagt Bye, bye zu Chevrolet

Für die Traditionsmarke Opel gibt es endlich mal wieder Grund zur Freude, denn der Mutterkonzern General Motors will die Marke Chevrolet ab 2016 nicht mehr in Europa vertreiben. Für den deutschen Traditionskonzern ist das eine Erleichterung, da sich die beiden Marken zunehmend gegenseitig Konkurrenz machten. Nach den Erfolgen in der Werbewahrnehmung und dem leichten Anstieg der Umsätze scheint es für Opel endlich bergauf zu gehen.

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