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Signifikante Reichweiten machen das IP-Radio interessant

Durch signifikante Reichweite kann das IP-Radio zu einem interessanten Werbemedium werden. Nach Schätzung des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) wird die Hörerschaft bis ins Jahr 2010 europaweit auf 31,9 Millionen Menschen wachsen.

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„Die Internet-Radios decken kleinere und speziellere Zielgruppen als die herkömmlichen Radios ab. Darüber hinaus bieten sie den Werbetreibenden innovative Möglichkeiten“, erklärt Harald Summer, Geschäftsführer des Verbands der deutschen Internetwirtschaft (eco). Nach Angabe der ARD entfallen etwa sieben Prozent aller Online-Anwendungen auf das Live-Hören von Onlineradio. Weitere 21 Prozent entfallen auf das Downloaden von Dateien, wobei hier etwa sechs Prozent auf (audio und audiovisuelle) Podcasts entfallen.

Christoph Salzig, Pressesprecher des Bundesverbands der digitalen Wirtschaft (BVDW), erklärt den Erfolg von IP-Radio eher mit der langsamen, aber zunehmenden Etablierung der Reichweite. Ohne Reichweite sei ein Medium für die Werbung eher uninteressant. Die IP-Radios verfügten jedoch über homogene Zielgruppen und signifikante Reichweiten. Durch die Programmspezialisierung könnten Werbetreibende die Hörerschaft oftmals einer Altersgruppe zuordnen.

IP-Radios haben, wie Summer anführt, einen weiteren Vorteil: Da die Nutzung in Abo-Formaten erfolgt, ist sie aktiver als bei anderen Medien. Der Sender dient hier nicht als Hintergrundkulisse für die Arbeit oder im Auto, sondern der User hört aufmerksam zu und beteiligt sich vielleicht aktiv auf der Homepage des jeweiligen Senders. Dass IP-Radios bei Usern wie Werbetreibenden beliebter werden, zeigen auch die zahlreichen neuen Angebote. Wie Summer erklärt, werden täglich zahlreiche neue Sender gegründet. Viele davon seien kleine Sender. Ein genaue Auflistung aller Angebote sei daher schwierig.

Viele dieser zahlreichen neuen Sender haben sich mittlerweile auf bestimmte Werbeformate spezialisiert. So auch „EuerTon“. Der Sender hat eine breite Hörerschaft auf vier Musikkanälen. Werbetreibende haben die Möglichkeit, ihre Werbung gezielt zu schalten. Ein anderes Konzept stellt Mroczkowski Rogg vor: Die Medienagentur stellt für ihre Kunden einzelnen Spots in eine Datenbank, auf die registrierte IP-Sender zugreifen. Die Datenbank sendet in Realzeit, wobei sich die einzelnen Sender einfach zuschalten. Vermarktet wird das Konzept über die Plattform www.audimark.de . pte

www.bitkom.org
www.eco.de
www.bvdw.org
www.euerton.de

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