Suche

Werbeanzeige

Sieben Prozent des EH ist Versand

Der Versandhandel verzeichnet in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzplus von 5,1 Prozent und kommt damit auf einen Wert von von 27,6 Milliarden Euro. Das meldet der Bundesverband des Deutschen Versandhandels.

Werbeanzeige

Dabei erreiche der Anteil des Versandhandels am Deutschen Einzelhandel erstmals den Rekordwert von 7 Prozent. Wachstumsmotor bleibe das Internet. Der Online-Handel mit Waren habe im Vergleich zum Vorjahr von rund 10 Milliarden Euro auf 10,9 Milliarden Euro (+ 9 Prozent) zulegen können. Die Zahlen gehen aus der repräsentativen erbraucherbefragung „Versandhandel in Deutschland“ hervor, die das Bielefelder Forschungsinstitut TNS-Infratest in diesem Jahr zum zweiten Mal im Auftrag des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (bvh) durchführte.

„Behält der wirtschaftliche Aufschwung seine derzeitige Dynamik und werden die Prognosen über die steigende Konsumbereitschaft der Deutschen tatsächlich Wirklichkeit, sind wir zuversichtlich, im laufenden Jahr ein weiteres Wachstum von rund 2 Prozent erzielen zu können,“ blickt bvh-Präsident Rolf Schäfer optimistisch in die Zukunft. Im Vergleich zum Vorjahr verlief die Entwicklung in den einzelnen Marktbereichen unterschiedlich. Den meisten Umsatz erwirtschaften nach wie vor die Multi-Channel-Versender, die ihre Waren per Katalog und Internet anbieten.

Mit einem kleinen Minus von 0,5 Prozent und einem Gesamtumsatz von 17,4 Milliarden Euro können sie ihren Vorjahreswert (17,5 Mrd. Euro) nahezu unverändert halten. Der Umsatz der Teleshopping-Versender geht um 17,7 Prozent auf 1,06 Mrd. Euro (Vorjahr 1,29 Mrd. Euro) zurück, während die reinen Internetversender (Internet-Pure-Player) ihren Platz als zweitstärkste Gruppe ausbauen und ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent auf rund 3,3 Milliarden Euro (Vorjahr rund 3 Mrd. Euro) steigern. Noch dynamischer entwickelten sich die Ebay-Powerseller mit einem Umsatzplus von 26 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 2 Mrd. Euro).

„Besonders erfreulich ist, dass immer mehr Einzelhändler die Vorzüge des Versandhandels für sich entdecken“, kommentiert Schäfer, „die Versender mit Heimat im Stationärhandel steigern ihren Gesamtumsatz um 29 Prozent auf 672 Millionen Euro (Vorjahr: 521 Millionen Euro).“ Parallel entschließen sich auch immer mehr Hersteller dazu, ihre Produkte direkt an die Kunden zu verkaufen. Die Herstellerversender erzielen ein Plus von 105 Prozent und verdoppeln ihren Umsatz auf über eine halbe Milliarde Euro (504 Millionen Euro, Vorjahr: 246 Mio. Euro). Auch die Apothekenversender legen weiter kräftig zu und steigern ihren Umsatz um 28 Prozent auf 341 Millionen Euro (Vorjahr: 266 Mio. Euro). (-mu)

www.versandhandel.org

Kommunikation

„Eine schlechte und sinnlose Werbung”: Warsteiner wollte möglichst viel Ärger im Social-Web provozieren

Ein sinnloses und schlechtes Werbevideo drehen, so möglichst viel Ärger im Social-Web provozieren, um dann später auf die Nutzerkritik mit einem neuen Clip zu reagieren? Hört sich nach einem recht verqueren Werber-Pitch an, hat die Agentur Leo Burnett in Argentinien aber genauso gemacht - für die deutsche Brauerei Warsteiner. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

ADC-Wettbewerb: Adidas-Schuh der BVG zählt zu den Gewinnern – doch Mercedes räumt richtig ab

Begeisterung beim diesjährigen ADC. Der Jury Chairman Richard Jung und ADC-Präsident Stephan Vogel…

Roundtable zur Zukunft der Werbung: Wo ist Marketing in der Organisation aufgehängt?

Im Sommer 2017 entstand im Dialog zwischen Christian Thunig, Georg Altrogge und Johannes…

Top-Studie: Online gleich nach dem Aufwachen und kurz vor dem Einschlafen – jeder Zweite nutzt Social Media im Bett

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige