Werbeanzeige

Sieben Mythen rund um den Black Friday im Internet

Der Black Friday steht vor der digitalen Tür

Der Black Friday und Cyber Monday stehen vor der Tür - die vielleicht umsatzstärksten Tage des Jahres. Für 924 Millionen Euro kauften Konsumenten allein an den vier Tagen zwischen dem Black Friday und Cyber Monday 2015 im Internet ein. Angesichts der wirtschaftlichen Bedeutung ist es umso bedenklicher, dass manche Portale teils missverständlich werben

Werbeanzeige

 

Für 924 Millionen Euro kauften Konsumenten allein an den vier Tagen zwischen dem Black Friday und Cyber Monday 2015 im Internet ein. Dieses Jahr dürften sich die Umsätze in der Zeit vom 25. November (Black Friday) bis zum 28. November (Cyber Monday) noch einmal steigern. Doch oft werben Online-Portale missverständlich. Das Social Commerce-Portal Mydealz räumt mit den am meisten verbreiteten sieben Mythen rund um den Black Friday auf.

1. Der Black Friday findet nur am 25. November statt

Der Begriff „Black Friday“ kommt aus den USA und bezeichnet hier tatsächlich den Freitag nach Thanks Giving, an dem lokale Geschäfte mit hohen Rabatten werben. In Deutschland findet der Black Friday vor allem im Internet statt. Viele Verkaufsaktionen beginnen zudem schon am Abend oder in der Woche vor dem Black Friday und dauern das ganze Wochenende lang bis zum Cyber Monday (28. November).

2. Der Black Friday hat einen offiziellen Veranstalter

Die Betreiber des 2011 gestarteten Portals BlackFridaySales.de vermitteln den Eindruck, sie seien der Veranstalter des Black Friday in Deutschland. Richtig ist das aber nicht. Genauso wie früher der Sommer- und Winterschlussverkauf findet auch der Black Friday dezentral statt. Zahlreiche Händler räumen Kunden unabhängig von einander und von ihren Marketing-Partnern Rabatte ein und bewerben ihre Verkaufsaktionen über viele verschiedene Kanäle. Einen offiziellen Veranstalter oder Organisator des Black Friday gibt es nicht.

3. Der Black Friday findet in diesem Jahr in Deutschland erst zum dritten Mal statt

Auch mit dieser Behauptung werben manche Portale. Tatsächlich findet der Black Friday in diesem Jahr in Deutschland aber bereits zum elften Mal statt. 2006 hat Apple anlässlich des Black Fridays als erster Händler Rabatte auf seine Produkte im Online-Shop eingeräumt. In den Folgejahren nutzte eine steigende Zahl von Händlern den Black Friday, um mit Preisnachlässen für sich zu werben. Das Social Commerce-Portal Mydealz begleitet den Black Friday seit 2007 und zählte 2015 Angebote von über Hundert verschiedenen Online-Shops.

4. Rabatte sind nur über bestimmte Portale verfügbar

Der Verkauf findet auch am Black Friday und Cyber Monday in den jeweiligen Online-Shops und Geschäften statt. Wer nach Sonderangeboten bei seinem „Stamm-Händler“ sucht, kann dessen Shop folglich wie gewohnt im Browser aufrufen. Orientierung im Rabattdschungel bietet beispielsweise das Portal Mydealz.de. Die 530.000 Mydealz-Nutzer veröffentlichen, diskutieren und bewerten hier täglich und auch am Black Friday und Cyber Monday etwa 500 verschiedene Angebote.

5. Händler senken ihre Preise um bis zu 90 Prozent

Am Black Friday werben tatsächlich viele Händler mit hohen Rabatten. Zu verschenken haben sie aber nichts. In den vergangenen Jahren bezog sich der angegebene Rabatt oft auf den Unverbindlichen Verkaufspreis (UVP) – selbst dann, wenn Produkte auch sonst ohnehin schon unterhalb des UVP verkauft wurden. Je höher der angegebene Rabatt, desto skeptischer sollten Konsumenten sein und Preise mit Preisvergleichsportalen wie Idealo vergleichen. In den letzten Jahren lag die tatsächliche Preisersparnis gegenüber dem Marktpreis so beispielsweise bei Elektronikartikeln bei etwa 30 Prozent.

6. Sparen kann man am Black Friday nur im Internet

„Black Friday“ und „Cyber Monday“ sind Marketingbegriffe, die Konsumenten vor allem im Internet begegnen. Sonderangebote finden Konsumenten aber auch das ganze Jahr über in lokalen Geschäften. Wer am Black Friday und Cyber Monday im Internet nicht das für ihn passende Angebot findet, sollte deshalb durchaus einmal einen Einkaufsbummel durch die Innenstadt machen.

7. Der Black Friday ist die letzte Chance vor Weihnachten, noch einmal ordentlich zu sparen

(Künstliche) Verknappung ist einer der ältesten Verkaufstricks – und ein Argument, das auch am Black Friday nur bedingt zutrifft. Zwar sind manche Angebote nur begrenzt verfügbar, aber auch nach dem Black Friday bieten sich zahlreiche Gelegenheiten, günstig einzukaufen. Das ganze Wochenende nach dem Black Friday und auch am Montag danach, dem Cyber Monday, bieten Händler Rabatte an. Und auch im Dezember veranstalten viele Online-Shops traditionell „Adventskalender-Aktionen“, bei denen Konsumenten das eine oder andere Schnäppchen machen können.

Kommunikation

„Ein guter Krisenkommunikator ist wie ein erfahrener Kapitän“

Die Abgas-Affäre von VW und die explodierenden Handy-Akkus von Samsung gehören zweifelsohne zu den größten Unternehmenskrisen der letzten Jahre. Wir sprachen mit Ina Hofmann, Social Media Manager und Managing Director bei Meltwater über die Halbwertszeit von Krisen, den perfekten Krisenkommunikator und warum der Begriff Shitstorm oft ein Phantasiegespinst ist. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

It’s A Man’s World: Mehr als 70 Prozent der Vorgesetzten sind immer noch männlich

Wie bewerten die Mitarbeiter ihre Chefs und was erwarten sie in Zeiten von…

Sichtbarkeit mit Weitsicht: Viewability und ihre Folgen

Der Ruf nach Standards hinsichtlich Viewability ist nach wie vor laut zu vernehmen.…

Ein Spot, ein Ohrwurm: Versandhändler Otto setzt auf Schlagerstar und Katzenlady und landet Viral-Hit

Ottos neue Social-Media-Kampagne löste einen Hype um "Schlagersänger" Ricardo aus. Auch die anderen…

Werbeanzeige

Werbeanzeige