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SEM-Aktivitäten stützen TV-Werbewirkung

Die Werbewirkung von TV-Kampagnen lässt sich durch parallel geschaltetes Suchmaschinenmarketing deutlich erhöhen. Das geht aus der Werbewirkungsstudie „TV-Werbung: Niemals ohne Suche" hervor. Dafür befragte die Unit Search Engine Marketing (SEM) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) in Kooperation mit Eprofessional, Google, Jaron, Mediacom und Quisma rund 3000 Internetnutzer im Alter von 18 bis 49 Jahren.

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Danach steigert Suchmaschinenmarketing (SEM) durch Suchwortkampagnen (SEA) und die technische Optimierung der Trefferliste (SEO) parallel zum TV-Spot sowohl die ungestützte Markenbekanntheit um 42 Prozent als auch das Image um 28 Prozent. Zudem verbessere SEM die Werbewirkung hinsichtlich Relevanz und Weiterempfehlung um 44 Prozent, erhöhe die Kontaktdauer mit der Marke um knapp 50 Prozent und verdopple die Klickrate auf Suchwortanzeigen. Die Grundlage für die Erhebung bildeten TV-Spots und Suchwortaktivitäten der Marken Audi, Casio, HUK Coburg und Ing-Diba aus den Branchen Automobil, Consumer Electronics, Versicherung und Banking.

„Suchmaschinenmarketing ist ein wichtiger Bestandteil im Marketingmix, an dem fast kein Unternehmen mehr vorbei kommt“, erklärt BVDW-Präsident Arndt Groth (Adconion Media Group). Zudem sei es wichtig, bei der Produktrecherche verwendete Suchwörter der Webnutzer auch zu buchen. Nicht eingebuchte Suchwörter seien für Unternehmen und Marken vergebene Chancen zur Kontaktaufnahme. „Eine schon bestehende Suchwortkampagne zur Unterstützung eines neuen TV-Spots zu nutzen, verschenkt viel Potenzial. Suchwörter müssen gezielt ausgesucht und gegebenenfalls sogar noch während einer TV-SEM-Kampagne optimiert werden“, sagt Reza Malek (Quisma), stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Performance Marketing im BVDW.

Komme parallel zum TV-Spot kein Suchmaschinenmarketing zum Einsatz, könne dies sogar zu einer Schwächung der Werbewirkung sowie einer Stärkung der Wettbewerber führen, die relevante Suchwörter in ihre SEM-Kampagnen eingebunden haben. Denn TV-Werbung löse bei Nutzern im Internet ein erhöhtes Informationsbedürfnis aus.

www.bvdw.org

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