Suche

Anzeige

Selbstverwirklichung in der Kommunikationsbranche?

Auch in der Kommunikationsbranche mangelt es derzeit an qualifizierten Nachwuchskräften. Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) beauftragte deshalb die Werber der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart mit einer bundesweiten Umfrage unter 778 Studierenden sämtlicher Fachrichtungen. Gefragt wurde nach Erwartungen an Arbeitgeber, nach Standortwünschen und nach dem Image von Werbe- und Kommunikationsagenturen. Diese sollten, so eine wichtige Erkenntnis der Studienautoren, mehr Transparenz schaffen, um das tendenziell positive Image beim Nachwuchs zu festigen.

Anzeige

Ein Ergebnis der „Nachwuchsstudie Kommunikation 2011“ lautet, dass Studierende bei der Wahl ihres Arbeitgebers besonderen Wert auf ein freundschaftliches, familiengerechtes und sicheres Arbeitsumfeld legen. Eine eher untergeordnete Rolle bei ihrer Entscheidungsfindung spielen der Untersuchung zufolge Faktoren wie internationale Entwicklungsoptionen, Erfolg oder Reputation des Unternehmens. Der Standort sei dagegen für 69 Prozent der Befragten „sehr wichtig“ oder „wichtig“. Dabei erfreuten sich die Städte innerhalb Deutschlands unterschiedlicher Beliebtheit: Hamburg sei mit großem Abstand der begehrteste Standort der angehenden Absolventen, Berlin und München zählten ebenfalls zu den Favoriten, Düsseldorf bilde das Schlusslicht.

61 Prozent der Studienteilnehmer hätten angegeben, dass sie zum Berufseinstieg ein Jahres-Bruttogehalt von mindestens 30 000 Euro erwarten. Deutliche Unterscheide zeigten sich zwischen Männern und Frauen: Knapp drei Viertel der befragten Männer forderten mindestens 30 000 Euro, bei den Frauen sei es die Hälfte. Zudem variierten die Gehaltsvorstellungen der Befragten abhängig vom Studiengang: Ingenieure haben laut Studie das größte Selbstbewusstsein, Sozial- und Geisteswissenschaftler sind am bescheidensten.

Nach dem Abschluss ihres Studiums in einer Werbe- oder Kommunikationsagentur zu arbeiten, könnten sich drei Viertel der Studenten in Deutschland vorstellen. Für mehr als 80 Prozent davon seien Agenturen ein inspirierendes und junges Arbeitsumfeld. 78 Prozent schätzten die Arbeit und Aufgabengebiete als vielseitig und abwechslungsreich ein, 60 Prozent sähen in der Agenturbranche Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen. Insgesamt zeige sich, bilanziert Professor Dr. Andreas Baetzgen von der Stuttgarter Hochschule, dass die Studierenden aber zu wenig über die Werbe- und Kommunikationsbranche und deren Berufsfelder wissen.

www.hdm-stuttgart.de

Digital

Präziser und persönlicher: Google will mit maschinellem Lernen das Schalten von Ads optimieren

Google will die steigenden Komplexität der Plattformen, denen die Werbetreibenden ausgesetzt sind, reduzieren – und zwar mit Algorithmen und Maschinellem Lernen. Das kündigte das US-Unternehmen in einem Blogeintrag an. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Ausruf der „China-Brand-Initiative“: China entdeckt die Macht der Marken

Die Chinesen sind schlau, sehr schlau. Wenn sie ein Problem oder eine Chance…

Zwei der größten Unternehmen aus China und Deutschland unterschreiben strategische Partnerschaft

Suning Holdings Group und SAP SE: Diese beiden Unternehmen wollen gemeinsam fortgeschrittene Forschung…

BVDW veröffentlicht Verhaltenskodex: Wie sich Agenturen im Content-Marketing-Dschungel verhalten sollen

Mehr Ordnung im Chaos Content-Marketing: Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat dafür nun…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige