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Second-Screen: Mehr Medien – weniger Aufmerksamkeit

MIt wie vielen Geräten können die jungen Nutzer Online gleichzeitig surfen? © Fotolia 2014

Immer mehr Zuschauer surfen beim Fernsehen im Internet. Seit 2011 hat sich der Besitz mobiler Endgeräte in Deutschland verfünffacht. Die Folge: Immer mehr Menschen nutzen gleichzeitig verschiedene Screens. Auch abends greifen sie nicht mehr nur zur Fernbedienung, sondern schauen parallel zum TV-Programm auf Laptop, Smartphone oder Tablet

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Junge Zielgruppen lassen sich in Zukunft nur über eine konsistente Second-Screen-Strategie und die konsequente Einbindung aller Kanäle erreichen. Vor allem Teens und Twens sind auf mehreren Bildschirmen gleichzeitig unterwegs: 73 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen Internet und TV parallel – ein Fünftel sogar täglich. Sie schauen beim Fernsehen am liebsten auf ihr Smartphone, während unter den 30- bis 49- Jährigen das Tablet das bevorzugte Parallel-Medium ist. Das hat ein umfangreiches Trendmonitoring zum Thema „Second-Screen-Nutzung“ von QVC ergeben.

Die veränderte Mediennutzung stellt Sendeanstalten, Werbetreibende und Shopping-Anbieter vor große Herausforderungen. Denn die parallele Nutzung verschiedener Bildschirme bedeutet häufig auch eine geteilte Aufmerksamkeit für die angebotenen Inhalte. Laut QVC Trendmonitoring beschäftigen sich nur wenige TV-Zuschauer mit der laufenden Sendung – die Mehrheit surft auf ihren mobilen Devices einfach nur durchs Netz, schreibt E-Mails oder kommuniziert über soziale Netzwerke.

Couchbegleiter: Laptop und Smartphone 

Die Gründe für den Griff zum Smartphone oder Tablet sind eindeutig: 61 Prozent der Deutschen nutzen das Internet bei einem „langweiligen TV-Programm“. Rund 50 Prozent widmen sich während eines Werbeblocks dem zweiten Bildschirm. Nur 16 Prozent lassen sich von der laufenden Sendung zur Recherche von Hintergrundinformationen oder zum Teilen und Kommentieren von Inhalten inspirieren.

Konsequente Einbindung aller Kanäle muss das Ziel sein

Sender, Werbetreibende und Shopping-Anbieter müssen umdenken. Nur durch eine konsistente Second-Screen-Strategie und die konsequente Einbindung aller Kanäle können sie in Zukunft die Aufmerksamkeit junger Zielgruppen halten. Um ein einheitliches Shopping-Erlebnis zu gewährleisten, setzt QVC auf „responsives Design“, das sämtliche Inhalte exakt an das jeweilige Display anpasst. Denn was auf dem großen Bildschirm des Laptops gut aussieht, wirkt auf dem Smartphone oft unübersichtlich.

E-Commerce-Anbieter erzielen gute Ergebnisse durch die intelligente Verknüpfung von Shopping-App und TV-Programm. Immerhin informieren sich heute bereits rund 42 Prozent der Parallelnutzer online über Produkte aus der TV-Werbung. Und 24 Prozent der Smartphone-Besitzer haben bereits schon ein gezeigtes Produkt direkt vor dem Fernseher gekauft. Doch für viele Händler ist das alles noch Neuland. Laut einer aktuellen Idealo-Studie hat rund ein Drittel der deutschen Webshop-Betreiber noch kein mobiles Angebot. (QVC/lig)

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