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Search-Daten hilfreich für Twitter-Werbung

Andrea Ramponi von Marin Software rät werbetreibenden Unternehmen, Erfahrungen mit Twitter zu sammeln. © Marin Software, Twitter

„Twitter ist als Werbekanal unterschätzt“, sagt Andrea Ramponi, Vizepräsident der Marin Software GmbH im deutschsprachigen Raum. In Zukunft werde Twitter beispielsweise wissen, welche Apps Handynutzer installiert haben und wie sie sie nutzen. „Die Targeting-Möglichkeiten werden sich denen von Facebook annähern“, prognostiziert der Social-Media-Experte.

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Hashtag Tatort. Jeden Sonntagabend geht es auf Twitter hoch her. Die Krimifangemeinde zerreißt oder lobt die Abendunterhaltung. Kaum zu glauben, aber jeden Tag werden über Twitter weltweit mehr als zwei Milliarden Suchanfragen getätigt. Millionen Menschen informieren sich über Neuigkeiten und Trends, die gerade im Netz heiß diskutiert werden. In Deutschland erweitert der Dienst gerade sein Team. Mehr Nutzer und Werbekunden heißt das Ziel. Dafür feilt man an der Auslieferung von Twitter Ads auf externen Websites und in Apps sowie an Video-Anzeigen. Für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) gibt es seit Februar eine neue Werbeplattform.

Zielgruppen kostengünstig ansprechen

2015 werden circa 3,7 Millionen Deutsche aktiv auf Twitter sein, prognostiziert eMarketer. Damit ist der Dienst nur ein kleines Licht in der Welt von Social Media. Lohnt es sich dennoch für Unternehmen, die „Zwitscherer“ gezielt mit Werbung anzusprechen? „Definitiv ja!“, sagt Ramponi. Besonders spitze Zielgruppen könnten verhältnismäßig günstig erreicht werden. Denn noch herrsche auf Twitter wenig Wettbewerb und die Performance sei gut.

Ramponi erklärt weiter: „Damit die Anzeigen eine hohe Relevanz haben und Engagement erzeugen, sollten Werbetreibende das Targeting bei Twitter auf die Keywords ausrichten, die bereits aus dem Search-Marketing vorliegen. Analysen zufolge finden Marketer, die ihre SEA- und Social-Advertising-Kampagnen miteinander verbinden, mehr Verbraucher mit hoher Conversion- und Kaufbereitschaft.“

Sechs Tipps, um SEA-Daten für Twitter zu nutzen

  1. Schauen Sie sich Ihre Keyword-Listen aus Google und anderen Suchmaschinen an. Machen Sie sich aber bewusst, dass Internetnutzer Search- und Social-Media-Kanäle mit unterschiedlichen Absichten nutzen. Es ist daher nicht sinnvoll, die gesamte Keyword-Liste von Google Adwords direkt in Twitter zu importieren.
  2. Gruppieren Sie klickstarke Keywords aus dem SEA für einen Testballon auf Twitter. Zunächst „Brand Keywords“. Wird über Ihr Unternehmen getwittert? Dann nutzen Sie Begriffe aus Ihrer Markenwelt für „Promoted Tweets“. Damit erscheint Ihr Tweet in der Timeline der User, die ihrem Account oder ähnlichen Seiten folgen. Überlassen Sie Ihren Wettbewerbern nicht das Feld und clustern Sie „Konkurrenz-Keywords“. Machen Sie sich klar, welche Werte Ihres Unternehmens Sie über Twitter promoten wollen, und gruppieren Sie Keywords rund um Ihre Serviceleistungen, Produkte oder Alleinstellungsmerkmale.
  3. Die maximale Keyword-Anzahl auf Twitter liegt bei 1.000 Begriffen. Empfehlenswert für einen Testballon ist ein Keyword-Set aus 20 bis 30 Einheiten. Die Begriffe sollten aus ein oder maximal zwei Wörtern bestehen.
  4. Ist die Twitter-Keyword-Liste fertig, lohnt es sich, Hashtag-Varianten der ausgewählten Keywords anzulegen. Ist beispielsweise „Onlinemarketing“ eines Ihrer Schlagwörter, testen Sie auch „#Onlinemarketing“.
  5. Nach dem Import der Keyword-Liste zeigt Twitter eine Liste mit Empfehlungen verwandter Keywords an, die in die Kampagne miteinbezogen werden könnten. Ein Blick darauf lohnt sich.
  6. Die Standard-Einstellung bei den „Promoted Tweets“ sieht vor, dass die Ads in der Nutzer-Timeline sowie den Suchergebnissen angezeigt werden. Optional lässt sich das trennen und es empfiehlt sich, die beiden „Zielkanäle“ tatsächlich in zwei verschiedene Kampagnen zu teilen. Nutzen Sie jedoch dieselben Keywords und Creatives und vergleichen Sie dann die Performance.

Marin Software hat zum neunten Geburtstag von Twitter eine Infografik zusammengestellt, die wichtige Entwicklungsschritte des Internet-Dienstes zeigen. Hier geht’s zu Grafik.

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