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Schärferer Wettbewerb lässt Preise im digitalen Marketing steigen

Die Marketing- und Software Analytics-Plattform „Turn“ hat in einer neuen Studie untersucht, wie sich weltweit der Wettbewerb um das Inventar in den Online-Werbemärkten mit programmatischem Handel entwickelt. Dabei zeigt sich, dass im Zeitraum Januar 2013 bis Januar 2014 der Wettbewerb innerhalb der Branchen Kunst und Unterhaltung sowie Telekommunikation um 60 Prozent zugenommen hat.

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„Weltweit agierende Werbungtreibende sind immer auf der Suche nach Erkenntnissen darüber, welche Werbekanäle und Geräte sowie Zeiten am effizientesten sind, um ihre wertvollsten Zielgruppen zu erreichen“, sagt Pierre Naggar, Managing Director EU von Turn. „Indem wir Wirtschaftsmodelle auf Real-Time-Marktplätze anwenden, geben wir Werbungtreibenden Einblicke und Entscheidungshilfen, wie sie maximale Aufmerksamkeit von Konsumenten erreichen und so einen höheren ROI erzielen können.”

In dem Report wird zum ersten Mal den Herfindahl Index auf Real-Time-Bidding (RTB)-Werbemärkte angewendet. Er ist eine in der EU gängige Kennzahl zur Messung von Konzentrationen in definierten Märkten. Turn setzt ihn ein, um Trends des Share of Voice (Anteil der Werbekontakte an den Gesamtkontakten) von Werbungtreibenden zu messen, die programmatisch Onlinewerbung einkaufen. So entsteht der „Turn Advertising Intelligence Index“.

Stabile Preise beim mobilen Inventar

Der Report zeigt Data Driven Marketing Trends aus Amerika, dem Asien-Pazifik-Raum, Europa, dem Mittleren Osten und Afrika im Zeitraum Januar 2013 bis Januar 2014 (13 Monate). Demnach wirkt sich der Wettbewerb im digitalen Marketing auf die Preise aus: Gestiegen sind im Jahresverlauf die eCPMs (effective Cost-per-Thousand-Impressions) in Social, Display und Video. Mobile ist die Ausnahme: Trotz des steigenden Wettbewerbs sind die Preise für mobiles Inventar nicht gestiegen, was auf die parallele Zunahme des Angebots zurück zu führen ist.

Zudem zeigt der Anstieg um 28 Prozent im Einsatz von 1st und 3rd Party Daten bei Marken, die einen Wettbewerbsvorteil in der Aufmerksamkeit von Konsumenten erlangen wollen, den immer stärker werdenden Einsatz von Data Driven Marketing.

Neben den Daten über den Wettbewerb in Schlüsselindustrien wie Bekleidungsindustrie, Finanzdienstleistungen, Nahrungsmittel, Haus und Garten beinhaltet der Report ebenfalls eine Fülle von Informationen über weltweite und regionale Dynamiken des Real-Time-Advertising. Er basiert auf den Daten der Turn Plattform, mit täglich mehr als 100 Milliarden Data Driven Advertising-Entscheidungen, einer Analyse von mehr als 1,5 Milliarden anonymen Kundenattributen und dem direkten Zugang zu Milliarden von Ad Impressions ermöglicht.

Der Turn Advertising Intelligence Index zeigt die Top-5 weltweiten Programmatic Advertising Verticals, bei denen sich der Wettbewerb im Zeitraum Januar 2013 bis Januar 2014 am stärksten ausgebaut hat:

  • Kunst, Unterhaltung und Hobbys: 60 Prozent mehr Wettbewerb
  • Reisen: plus 57 Prozent
  • Elektronische Geräte und Computer: plus 56 Prozent
  • Finanzdienstleistungen: plus 52 Prozent
  • Telekommunikation: plus 51 Prozent

Die Top-5 Industriezweige, bei denen sich der Wettbewerb im Zeitraum Januar 2013 bis Januar 2014 am schwächsten entwickelt hat, sind die folgenden:

  • Sport und Freizeit: 121 Prozent weniger Wettbewerb
  • Schmuck: minus 55 Prozent
  • Bürobedarf: minus 46 Prozent
  • Auto: minus 41 Prozent
  • Immobilien: minus 29 Prozent

Der gesamte Report kann kostenlos unter diesem Link heruntergeladen werden. (Turn/asc)

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