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Sarkozy will im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Kultur statt Werbung

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy will die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender von Werbung freihalten. Diese hätten den speziellen Auftrag, so vielen Menschen wie möglich einen Zugang zur Kultur zu verschaffen, erklärte Sarkozy diese Woche in Paris.

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Aus diesem Grunde könnten diese nicht nach rein marktwirtschaftlichen Kriterien wie die Privatsender funktionieren. Zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Kanäle sollten Werbeeinnahmen der Privatsender zusätzlich besteuert sowie eine geringe Steuer auf Internet und Mobilfunk erhoben werden. „Ich möchte, dass man über die vollständige Abschaffung der Werbung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nachdenkt“, regte Sarkozy vor rund 600 Journalisten im Élysée-Palast an. Dies wäre eine „Revolution, die der Kulturpolitik völlig neue Möglichkeiten geben würde“. Der konservative Politiker betonte, dass die Linke schon seit Jahrzehnten darüber nachdenke: „Wir sind es, die es umsetzen werden.“

Zur Senderfamilie «France Televisions» gehören die Kanäle France 2, France 3, France 4, France 5 und France 0. Neben den Werbeeinnahmen erhalten diese öffentlich-rechtlichen Sender Geld aus einer Rundfunkgebühr. Die Aktien der beiden privaten Hauptkonkurrenten schossen nach der Ankündigung Sarkozys in die Höhe. Der Kurs von TF1 stieg um 13 Prozent, der von M6 um 7,5 Prozent. (AP)

www.francetelevisions.fr/

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