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Samsung Selfie-Coup, Opel outet sich und eine Enttäuschung für Tech-Fans

Bei den Oscars gab es in diesem Jahr nicht nur teure Roben und glückliche Preisträger zu bestaunen, sondern auch einen viralen Megaerfolg von Sponsor Samsung, für den sich ein "Selfie" zum wahren Marketing-Coup entwickelte. Opel gibt sich als Urheber von „Umparken im Kopf“ zu erkennen und ein Video über ein fliegendes Skateboard sorgt für Aufregung im Netz.

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Von Johannes Steger

Der Coup der Woche: And the Oscar goes to

Die Oscars, die begehrteste Filmtrophäe der Welt, sind immer wieder für eine Überraschung gut. Meist hat das mit dem Preis selbst weniger zu tun. Denn in der Riege der Preisträgern gibt es dann eher wenig Unvorhersehbares. Es ist häufig das, was rund um die Vergabe passiert, was den Zuschauer überrascht. Mal ist es eine Dankesrede, mal ein Mode-Fauxpas, mal die Auftritte des Moderators. Für eine ziemlich abwechslungsreiche Performance ist auch die diesjährige Moderatorin bekannt: Ellen DeGeneres. Die US-Talkmasterin moderierte nun schon zum zweiten Mal die Academy Awards und wurde ihrem Ruf als Ulk-Nudel mal wieder gerecht: Erschien im Gute Fee Kostüm oder bestellte Pizzen für die Stars. Die Lacher waren ihr sicher, was dann aber passierte, damit dürfte selbst DeGeneres nicht gerechnet haben. Die Moderatorin bat Stars wie Meryl Streep oder Brad Pitt zum „Selfie“ und sendete das Bild via Twitter an ihre Follower. Innerhalb weniger Minuten verbreitet sich das Star-Selfie im Netz. Über drei Millionen mal wurde das Bild geteilt und schaffte damit einen neuen Rekord: Kein anderer Tweet hat das bisher geschafft. Darüber dürfte sich einer ganz besonders freuen: Oscar-Sponsor Samsung. Denn das Handy, von dem das Rekord-Selfie in die Welt geschickt wurde, ist ein Produkt des südkoreanischen Herstellers. So macht Sponsoring doch Spaß.
Noch mehr zum Samsungs Selfie-Coup.

Weniger Spaß hatte in diesem Jahr Leonardo DiCaprio, der war mal wieder nominiert und ging mal wieder leer aus. Im Netz fand sich schnell eine rege Gruppe an Unterstützern. Unter dem Hashtag #poorleo drückten zahlreiche Fans ihre Enttäuschung aus. Nicht allen ging DiCaprios Niederlage aber so zu Herzen, viele Nutzer schickten lieber ein bisschen Häme durchs Netz.


Die Highlights der Woche auf absatzwirtschaft.de:

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Die Auflösung der Woche: Opel war´s

„Umparken im Kopf“ heißt die Kampagne, über deren Urheberschaft in der vergangenen Woche auch an dieser Stelle spekuliert wurde. Nun ist es raus: Dahinter steckt der Autokonzern Opel. Vorurteile zu überdenken war das Motto der Kampagne und hatte vor allem gesellschaftliche Themen im Blick. Jetzt geht es um den Autokonzern selbst – in einer deutschlandweiten Plakat-Aktion werden Passanten aufgefordert: „Ist Opel noch wie Sie denken? Schauen Sie doch mal nach!“ Der Autobauer kämpft seit Jahren gegen ein ziemlich angestaubtes Image. Auf der Internetseite der Kampagne setzen sich Prominente wie Bettina Zimmermann oder Ken Duken jetzt mit ihren Vorurteilen gegenüber der Automarke auseinander – während einer Testfahrt. Schauspielerin und Umparkerin Nadja Uhl bringt es dabei auf den Punkt: „Ich nehme Opel gar nicht wahr.“ Die Kampagne hat das Zeug dazu, das nachhaltig zu verändern.

Das Video der Woche: Traurige Tech-Fans

Telefon-Uhren, elektronische Bücher und Datenbrillen – vor zwanzig Jahren hätte man das wohl nicht im Elektronikmarkt, sondern auf einer Science Fiction VHS-Kassette gefunden. Doch trotz Google-Glasses und Smartwatches ist die Wunschliste der SciFi-Fans noch längst nicht abgearbeitet. Da gibt es zum Beispiel das HUVr-Board aus der Kultfilmreihe „Zurück in die Zukunft“. Dieses fliegende Skateboard dürfte auf der Wunschliste ganz weit oben stehen. Doch ein Video im Netz lässt jetzt Techie-Herzen höher schlagen, denn die Firma HUVr hat es angeblich geschafft und will das erste fliegende Board auf den Markt bringen. Im Imagefilm mit dabei ist auch der Schauspieler Christopher Lloyd, bekannt als verrückter Professor aus „Zurück in die Zukunft“ und Star-Skater Tony Hawk. Doch alle Fans müssen jetzt stark sein, denn bei dem Film handelt es sich nur um einen PR-Gag. Ob für ein neues Tony Hawk Konsolenspiel oder eine Fortsetzung von „Zurück in die Zukunft“, ist bislang nicht geklärt. Zumindest Aussicht auf letzteres könnte enttäuschte Fans etwas milder stimmen.

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