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RTL-Einstieg bei n-tv ist geplatzt

Der mehrmonatigen Kaufverhandlungen über einen Einstieg von RTL beim Nachrichtensender sind endgültig gescheitert. Dies berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) in der Ausgabe vom 4. Oktober heute, Donnerstag, in ihrer Printausgabe.

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Man habe sich nicht über den Preis einigen können, so RTL-Chef Gerhard Zeiler gegenüber der SZ.
Nach dem Zeitungsbericht hatte man sich schon über wesentliche Eckpunkte geeinigt. Demnach sollte n-tv gleichberechtigt von RTL, AOL Time Warner und dem Holtzbrinck-Verlag geführt werden. AOL Time Warner wollte dabei 24,7 Prozent seiner n-tv-Anteile von insgesamt 49 Prozent an RTL abgeben. Einigkeit soll auch über die Arbeitsteilung geherrscht haben. So war geplant, dass RTL das Programm von n-tv mit seinen Entertainment-Formaten auflockert, während n-tv Business-Nachrichten an RTL liefert.

Laut SZ verlangte AOL Time Warner rund 150 Mio. Mark für ein Viertel von n-tv. Eine Summe, die RTL nach den Umsatzeinbrüchen von n-tv um rund 20 Prozent offenbar zu hoch gewesen ist. Im Jahr 2000 konnte n-tv seinen Umsatz noch um 40 Prozent auf 217 Mio. Mark steigern. Einen anderen Grund für das Scheitern des Deals vermutet die SZ in den – stets dementierten – Absichten von RTL, den Nachrichtensender zu übernehmen, um Kosten zu sparen und „publizistisches Profil“ zu gewinnen. Vor allem der Verlagsgigant-Holtzbrinck soll sich gegen eine RTL-Dominaz gewehrt haben.

http://www.sueddeutsche.de

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