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Reichweitenstandards im Internet?

Das Interactive Advertising Bureau Europe (IAB Europe) und die European Interactive Advertising Association (EIAA) wollen einheitliche internationale Richtlinien für die Reichweitenmessung im Internet entwickeln. Im Rahmen eines ersten Projektes identifizieren sie die Anforderungen von Werbetreibenden und Agenturen im Hinblick auf die Online-Mediaplanung.

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Wie die Organisationen mitteilen, betrachten sie dabei auch die in den verschiedenen Ländern unterschiedlichen Definitionen und Begrifflichkeiten im Rahmen der Messverfahren, analysieren bereits existierende Methoden zur Reichweitenmessung und ihre Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Bedürfnisse von Werbetreibenden und Agenturen. Die MIA-Projektbeteiligten (Measurement of Interactive Audience Project) würden die validen und verlässlichen Messmethoden auf lokaler und internationaler Ebene unabängig einschätzen.

Das MIA-Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen der EIAA und dem IAB Europe. Leiter der Arbeitsgruppe, in der Mitglieder des IAB Europe, der EIAA und nationaler IAB Organisationen aus Großbritannien, Frankreich, Belgien, Österreich, Dänemark, Polen und Chile vertreten sind, ist René Lamsfuß (Leiter Marktforschung United Internet Media, Mitglied des IAB Deutschland und Vorstandsvorsitzender der AGOF).

„Die Konsolidierung im Online-Werbemarkt über Medien- und Technologieanbieter sowie Agenturen und Werbetreibenden hinweg hat die Forderung nach einer Professionalisierung und Standardisierung des Planungsprozesses vorangetrieben“, erklärt Thomas Duhr, Vize-Präsident IAB Europe und innerhalb des IAB Europe verantwortlich für das MIA-Projekt. „Das MIA-Projekt wurde darauf ausgelegt, diesem Bedürfnis Rechnung zu tragen. Es soll die Mediaplanung länderübergreifend erleichtern und das Wachstum des Online-Werbemarktes durch einen verbesserten Zugang und einheitliche Bewertungsgrößen sicherstellen.“

„Mit dem Wachstum der europäischen Online-Märkte steigt bei großen Publishern und internationalen Werbenetzwerken auch die Nachfrage nach zentral geplanten und gesteuerten Online-Kampagnen“, erklärt auch Alison Fennah, Executive Director der EIAA. Das sei der ideale Zeitpunkt, um eine vergleichbare Online-Reichweitenmessung auf nationaler und internationaler Ebene voranzutreiben. Sowohl IAB als auch EIAA verfolgten seit je her das gemeinsame Ziel, Barrieren für den Online-Werbemarkt zu überwinden. Das MIA-Projekt werde dabei eine wichtige Rolle spielen.

IAB Europe, das „Interactive Advertising Bureau“ Europe, zählt zu den weltweit führenden Vereinigungen der interaktiven Werbebranche. Schlüsselaufgabe des IAB Europe ist die nachhaltige Marktenwicklung in den Bereichen elektronischer Handel, interaktive Werbung und Online-Marketing in Europa. Die EIAA (European Interactive Advertising Association) ist der Branchenverband pan-europäischer Online-Vermarkter. Das wichtigste Ziel der Organisation ist es, die Entwicklung des europäischen Online-Werbemarktes weiter voran zu treiben, den Anteil der Online-Werbung am Gesamtwerbevolumen zu erhöhen und die Rolle der Online-Werbung im traditionellen Mediageschäft zu stärken.

www.eiaa.net

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