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Reederei fürchtet Marken-Bankrott

Die italienische Reederei Costa Crociere, Betreiber des am 13. Januar verunglückten Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia", bangt um ihre Zukunft. Nach der Katastrophe vor der toskanischen Insel Giglio habe die Gesellschaft einen 35-prozentigen Rückgang bei der Reservierung neuer Kreuzfahrten gemeldet. "Wenn die Costa nicht als Gesellschaft pleitegeht, könnte sie als Marke bankrottgehen. Unsere Marke ist zerstört worden", klagte Costas Geschäftsführer Pierluigi Foschi im Interview mit der Turiner Tageszeitung "La Stampa". Das Bild zeigt mit der "Costa Fascinosa" ein anderes Kreuzfahrtschiff aus der Flotte der Reederei.

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Der Reederei-Geschäftsführer machte Schiffskapitän Francesco Schettino für das Unglück verantwortlich: „Er wird von Beweisen belastet, vor denen jeder erschaudern würde. Es ist unbestreitbar, dass ein menschlicher Fehler diese Katastrophe verursacht hat.“

Die Katastrophe der Concordia müsse als Lehre für die Zukunft dienen, so Pierluigi Foschi. Bald werde es Änderungen im elektronischen Bordsystem geben. Auch bei dem Rettungstraining werde es Erneuerungen geben.

Die „Costa Concordia“ war am 13. Januar aus dem Hafen von Civitavecchia ausgelaufen und befand sich auf einer Kreuzfahrt durch das westliche Mittelmeer auf dem Weg nach Savona, von wo aus sie dann über Marseille, Barcelona, Palma und Cagliari Palermo anlaufen sollte. Die auf der Route liegende Insel Giglio sollte sehr dicht unter der Ostküste passiert werden.

Nach Berichten kollidierte das Schiff nach einem Kursänderungsmanöver mit einem vorgelagerten Felsen, was einen 70 Meter langen Riss in der Backbordseite des Schiffes verursachte. An Bord waren zum Unglückszeitpunkt 4.229 Menschen, davon etwa 1.000 Besatzungsmitglieder. Zu den Passagieren zählten rund 1.000 Italiener, 566 Deutsche, 160 Franzosen, 111 Russen, 69 Schweizer, 77 Österreicher sowie 120 US-Amerikaner. Die Zahl der Unglücksopfer beträgt 32 Menschen, darunter sechs Deutsche.

www.costacrociere.it

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