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„Qualität beginnt da, wo der Standard aufhört“

„Qualität ist branchenübergreifend für alle Unternehmen von höchster Bedeutung. Doch um langfristig innovativ und konkurrenzfähig zu bleiben, brauchen wir einen neuen Qualitätsbegriff.“ Dieser Auffassung ist Christian Rauch, Autor der aktuellen Studie „Die Zukunft der Qualität – Neue Maßstäbe für Produkte, Prozesse und Unternehmen“ des Zukunftsinstituts. Qualität sei als Erfolgsfaktor und Differenzierungsmerkmal unerlässlich.

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Die Studie zeigt die veränderten Maßstäbe von Qualität im 21. Jahrhundert und verdeutlicht, dass neben einer Reihe von Mindestanforderungen künftig neue Faktoren entscheiden werden, was hohe und höchste Qualität ist. Dabei werden Trends in Wirtschaft und Gesellschaft analysiert, die die Entwicklung hin zu einem neuen, erweiterten Qualitätsbegriff vorantreiben und konkrete Vorschläge gemacht, wie sich Qualität steigern lässt.

Qualität auf individuelle Bedürfnisse ausrichten

Produkte und Marken müssen nicht mehr nur Grundbedürfnisse befriedigen, sondern zum Lebensstil passen. Das bedeutet für den Einzelnen, dass Qualität dort beginnt, wo der Standard aufhört. Qualität wird vielfach mit der Devise verbunden: besser statt mehr. Für die Dienstleistungsökonomie bedeutet dies, dass nicht Normung, sondern Kreativität gefragt ist. Die Ausrichtung auf individuelle Bedürfnisse treibt den Fortschritt voran, nicht länger Standardisierung und Routinen. Einzigartigkeit avanciert zum wichtigen Kaufkriterium. Das bedeutet nicht, dass immer noch mehr Wahlmöglichkeiten geschaffen werden müssen, die eher zu Desorientierung, Überforderung und Verdruss führen. Es geht vielmehr um die Reduzierung von Komplexität. Kunden fordern Angebote, die exakt ihren Anforderungen und Wünschen entsprechen. Notwendig sind daher maximale Flexibilität und Agilität von Unternehmen und ihren Mitarbeitern.

Fair, grün und nachhaltig sind die Kriterien der Zukunft

Die Zeiten, in denen Produkte allein durch ihre Funktionsweise und Lebensdauer zufriedenstellten, sind vorbei. Der öko-soziale Mehrwert von Produkten wird zum ausschlaggebenden Kaufargument, weil Menschen immer stärker bereit sind, in „gute“ Produkte zu investieren. Fair, grün und nachhaltig – das sind die entscheidenden Qualitätskriterien der Zukunft. Konsumieren mit guten Gewissen wird zur Maxime; der Öko-Chic avanciert zum Qualitätsmerkmal. Es spricht vieles dafür, dass unsere Wegwerfgesellschaft am Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft steht. Der Wiederverwertbarkeit von Produkten und Materialien kommt eine immer stärkere Bedeutung zu. Die Bewertung von Produktlebenszyklen wird wichtiger, ebenso die Frage, ob und wie sehr Sekundärrohstoffe in Kreisläufen zirkulieren können.

Mehr Qualität durch mehr Transparenz

Je komplexer Organisationen werden und je komplexer ihre Produkte, Produktions- und Arbeitsprozesse, Fertigungsanlagen, Entscheidungswege und Vertriebsketten sind, desto mehr wird das Qualitätsmanagement zum Risikomanagement. Qualität zu sichern heißt, sich an den neusten Erkenntnissen zu orientieren und stets die Wünsche der Kunden im Blick zu haben. Mehr Qualität durch mehr Transparenz lautet daher die Devise. Ökologisch, sozial oder ethisch fragwürdige Methoden – egal, ob sie sich lokal, regional oder global auswirken – haben zum Umdenken geführt. Ein neues Qualitätsverständnis führt dazu, dass künftig deutlich mehr Gewicht auf die Region, lokale Wertschöpfung und verantwortungsvolle Unternehmensführung gelegt wird. Vertrauen können nur jene Unternehmen aufbauen, die eine offene Informationspolitik betreiben und deren Leitlinien Transparenz und Ehrlichkeit sind. Wahre Qualität braucht Gespräche, Dialog, Respekt, Verantwortung und Freude an der Sache.

Das gesamte Design muss smart sein

Der Kunde von morgen entscheidet sich für Produkte und Dienstleitungen nur noch, wenn diese aus seiner Sicht stimmig sind. Die wahrgenommene Qualität ist daher von verschiedenen Aspekten abhängig: Optik, Haptik, Verarbeitung – das gesamte Design inklusive Usability und dem Service vor, während und nach dem Kauf. Produkte müssen nicht mehr nur einfach „funktionieren“, sie müssen smart sein. Das heißt, die gute intuitive Bedienung und Nutzerfreundlichkeit sind nicht nur bei der Gestaltung von Waren ein immer wichtigeres Qualitätskriterium, sondern ebenso bei Dienstleistungen. In dem Maße, wie sich der Kunde emanzipiert und seine Ansprüche steigen, sind auch Dienstleister gefordert, sich proaktiv mit den neuen Qualitätsansprüchen des Kunden auseinanderzusetzen.

Gesundheitsfördernde Angebote sind gewünscht

Lange Zeit war die oberste Maxime, dass Produkte und Prozesse nicht krank machten, also die Gesundheit nicht schädigen. Das reicht inzwischen nicht mehr aus: Menschen wünschen sich Angebote, die gesundheitsfördernd sind. Je stärker das psychosoziale Wohlbefinden ins Zentrum des öffentlichen Diskurses rückt, wie die Burn-out-Debatte zeigt, umso mehr wächst das Interesse am gesundheitlichen Mehrwert. Mit der Entwicklung von intelligenten Materialien, sogenannten Smart Materials, eröffnen sich in Zukunft neue Innovationsfelder. So sollen beispielsweise Räume künftig eine heilende Wirkung haben. Materialien sollen das Wohlbefinden steigern, Beleuchtung körperliche sowie psychische Zustände verbessern und Hausgeräte das Raumklima optimieren. Das bedeutet, dass es in Zukunft diesbezüglich neue, allgemein anerkannte Standards und Zertifizierungen geben muss.

(Zukunftsinstitut/asc)

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