Suche

Anzeige

Proptechs: Die digitale Zukunft der Immobilienwirtschaft vereinfacht durch Technologien klassische Abläufe

Proptechs sind der neue Trend

Den idealen Mieter per Matching-Algorithmus finden, Wohnungen im virtuellen 360-Grad-Rundgang besichtigen, Mietverträge komplett online abwickeln – der Digitalisierung der Immobilienbranche scheinen keine Grenzen gesetzt. Proptech-Unternehmen drängen in den Markt und schaffen Impulse zur Vereinfachung von Prozessen. Wie gelingt es ihnen? Wo liegen zukünftig die Herausforderungen?

Anzeige

Von Gastautor Fabian Mellin, Mitbegründer und Geschäftsführer des Proptechs moovin.de

Mit der Einführung des Bestellerprinzips am 1. Juni 2015 fiel für einige junge Unternehmen ein Startschuss für die umfangreiche Digitalisierung von Makler-Leistungen. Es zeigte sich allerdings bereits nach kurzer Zeit, dass Start-ups in diesem Bereich nur nachhaltig Erfolg haben können, wenn sie entscheidende Mehrwerte bieten, statt bloß bestehende Prozesse ins digitale Zeitalter zu übersetzen. Innovationen, die Mietern sowie Vermietern wirklich Zeit und Geld sparen, sind beispielsweise Online-Mietverträge oder virtuelle 360-Grad-Wohnungsbesichtigungen, mit denen innerhalb von Minuten festgestellt werden kann, ob ein aufwendiger “richtiger” Besichtigungstermin überhaupt interessant ist.

“Perfect Match” dank Algorithmus

Mithilfe durchdachter Mechanismen für die Vorauswahl potenzieller Mieter können Start-ups zudem vor allem in Großstädten Vermieter entlasten. Sie sparen Zeit und müssen keine Massenbesichtigungen organisieren, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Matching-Algorithmen sind eine Methode, ideale “Mieter-Vermieter-Pärchen” zu finden – so ähnlich wie bei der Online-Partnervermittlung.

Junge Start-ups vs. alteingesessene Unternehmen

Auch Hausverwaltungen werden dank frischer Proptech-Ideen aufgemischt, die ihnen die täglichen Arbeitsabläufe vereinfachen. Hier liegt die Herausforderung – ähnlich wie im Vermarktungsbereich – vor allem darin, alteingesessene Unternehmen davon zu überzeugen, sich auf etwas Neues, komplett Digitales einzulassen. Erste Erfolgsgeschichten haben bereits bewiesen, dass sich viele Chancen bieten, sobald die erste Überzeugungsarbeit geleistet ist.

Schwarminvestoren unterstützen Projektentwickler

In der Immobilienfinanzierung, einer Schnittstelle von Proptech und Fintech, haben Start-ups ein Problem von Projektentwicklern erkannt: die Beschaffung von Eigenkapital. Dank disruptiver Geschäftsmodelle junger Unternehmen profitieren Entwicklungsgesellschaften von Crowdinvesting und dem Kapital des Schwarms. Gleichzeitig freuen sich die Schwarminvestoren über hohe Renditen und kurze Laufzeiten – der Plan geht auf.

 

fabianmellin_moovinFabian Mellin, 28, ist Mitbegründer und Geschäftsführer des Proptechs moovin.de. Zuvor war er bei mytaxi als Key Account Manager tätig. Neben seinem Studium arbeitete er als Makler – und spielte schon damals mit der Idee, ein Makler-Start-up zu gründen. Doch erst mit Einführung des Bestellerprinzips war die Zeit für moovin reif. Momentan läuft eine Crowdfunding-Kampagne, um Kapital für den weiteren Ausbau der Plattform einzusammeln.

Digital

In sieben Schritten zur multilingualen Website

Der Eintritt in neue Märkte hilft Unternehmen, den Kundenstamm zu erweitern und die Wettbewerbsfähigkeit sowie den Unternehmenserfolg zu sichern. Dabei gilt es, einige Herausforderungen zu meistern, zum Beispiel muss die eigene Software multilingual ausgerollt werden. Hier ist gute Planung gefragt. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

GroupM kritisiert Facebook: “Keine für die echte Welt geeigneten Messeinheiten”

Das umsatzstärkste Werbemedienunternehmen der Welt, GroupM, hat scharfe Kritik an Facebook geübt. Gegenüber…

Milliarden-Deal von Adobe: US-Softwarehersteller übernimmt Marketing-Spezialist Marketo

Der Marketing-Spezialist Marketo gehört bald zu Adobe. Der US-Softwarehersteller sichert sich das Unternehmen…

Sexismus und Diskriminierung: Werberat verteilt öffentliche Rügen wegen „herabwürdigender“ Werbung

Sieben Unternehmen hat es getroffen. Der Deutsche Werberat hat öffentliche Rügen gegen deren…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige