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Prognose: Instagram überholt Google und Twitter mit mobiler Werbung

Instagram lässt bald auch für Mittelständler Werbung in deutschen Feeds zu © instagram.com, Zalando, Samsung, Rewe

Instagram ist auf Erfolgskurs. Schenkt man dem Marktforschungsunternehmen E-Marketer Glauben, könnte die Facebook-Tochter in einigen Jahren in den USA mit mobiler Werbung gar mehr Werbeeinnahmen erzielen als Twitter oder Google. 

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In der ersten Studie zu den Werbeerlösen von Instagram prognostiziert eMarketer dem Unternehmen Netto-Umsätze mit mobiler Displaywerbung in den USA von 2,39 Milliarden US-Dollar. Google, das mittlerweile eine eigene Bilderplattform plant, liegt mit 2,38 Milliarden Dollar aber zumindest gleich auf, Twitter wird ein Umsatz von 2,28 Milliarden USD prophezeit.

Die Instagram-Zahlen belegen aber zumindest das beachtliche Wachstum der Plattform: In diesem Jahr wird der Bilderdienst rund 595 Millionen Dollar mit mobiler Werbung einnehmen, in zwei Jahren sollen es bereits 2,81 Milliarden sein. Vor allem die USA dient hier als Werbemarkt, wo Instagram mehr als 64 Millionen Nutzer hat. Außerhalb der USA nahm das Unternehmen in diesem Jahr rund 30 Millionen USD ein – das sind rund fünf Prozent der Gesamteinnahmen. Bis 2017 soll der Anteil aber auf 15 Prozent steigen.

Zu den ersten großen Unternehmen, die Instagram als Werbeplattform nutzen, gehören in Deutschland Samsung und Zalando. Noch sind die Möglichkeiten aber begrenzt: Derzeit können nur Unternehmen in Australien, Brasilien, Kanada, Frankreich, Japan und Großbritannien über den Bilderdienst werben. Sie profitieren von verschiedensten Werbemöglichkeiten, die der Dienst stetig ausbaut: So können Kunden mittlerweile Bewegtbild- und Direct-Response-Formate buchen. Über die Anbindung an Facebook stehen den Unternehmen außerdem die Targeting- und Analysetools der Mutter zur Verfügung.

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