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Profis geben zehn Tipps zur Markenführung bei Google

Die Performance-Marketing-Agentur Eprofessional warnt, dass Unternehmen bis zu 30 Prozent Traffic verloren gehen, wenn Fremde ihre Marke missbrauchen. Der Dienstleister gibt Tipps für SEM- und SEO-Verantwortliche und erklärt, wie Unternehmen die schlimmsten Fehler vermeiden.

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„Was in der Offline-Welt selbstverständlich ist, wird online noch zu oft vernachlässigt“, kommentiert Martin Hubert, Geschäftsführer Eprofessional. „Das fängt schon damit an, dass viele Markenhersteller es schlicht vergessen, ihre Marke bei Google schützen zu lassen,“ weiss der Experte. Seine Tipps zur Markenführung im organischen Index von Google (SEO):

  1. Sichern Sie sich unbedingt zumindest die DE-Domain mit Ihrem Markennamen. Sollte diese Domain schon vergeben sein, prüfen Sie, ob Sie Ihren Anspruch rechtlich durchsetzen können, denn dies ist unter bestimmten Umständen möglich.
  2. Achten Sie darauf, dass die Bild- und Graphikdateien auf Ihren Seiten sinnvoll benannt werden, so dass Ihr Markenzeichen auch bei einer Bildersuche ganz vorne gefunden wird.
  3. Kümmern Sie sich aktiv um Verweise auf Ihr Internet-Angebot von anderen Websites. Sprechen Sie mit Ihren Kunden und Partnern über eine gegenseitige Verlinkung. Tragen Sie Ihre Marke auch in Webkatalogen wie dmoz.de und Linksammlungen wie mister-wong.de ein.
  4. Hinterlegen Sie unbedingt einen Brancheneintrag bei Google Maps, der Ihre Marke geographisch verankert. Wenn Sie mehrere lokale Bezugspunkte haben, erstellen Sie für jeden Ort einen eigenen Eintrag.
  5. Prüfen Sie negative Treffer zu Ihrer Marke. Klären Sie, was schief gelaufen ist. Versuchen Sie über einen freundlichen, direkten Kontakt einen negativen Eintrag in eine positive Bewertung umzuwandeln.

Dazu einige Tipps zur Markenführung bei Sponsored Links (SEM):

  1. Stellen Sie einen Markenschutzantrag bei Google, um zu verhindern, dass andere Ihre Marken als Keyword buchen. Wenn Sie anderen gestatten, Ihre Marke zu buchen, legen Sie die Rahmenbedingungen sowie die „Don’ts“ genau fest.
  2. Schließen Sie aus, bei welchen Suchanfragen Ihre Werbung nicht erscheinen soll. Dies erreichen Sie durch sogenannte ausschließende Keywords.
  3. Melden Sie Verstöße bei den Suchmaschinen, um die Anzeigen entfernen zu lassen und prüfen Sie ggf. mit Ihren Juristen weitere Schritte. Entscheiden Sie sorgfältig, wie Sie mit Markenbuchern umgehen. Nicht jede Werbeanzeige, die auf Ihren Markennamen hin erscheint, schadet Ihrer Marke.
  4. Besetzen Sie Ihr Markenterritorium, indem Sie nicht nur Ihre Marken buchen, sondern auch generische Keywords, die mit Ihrem Markennamen assoziiert werden sollen.
  5. Verlängern Sie Ihre Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen, ganz gleich ob TV, Plakat, Print, Dialog konsequent in die Suchmaschinen. Dazu müssen alle Marketingverantwortliche an einem Tisch sitzen.

Die Agentur Eprofessional wurde 1999 in Hamburg gegründet. Das Unternehmen realisiert europaweit erfolgsorientierte Marketing- und Vertriebskampagnen im Internet.

www.eprofessional.de

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