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Print verliert weitere 1,6 Prozent

Nun liegt sie wieder auf dem Tisch, die Auswertung der Allensbacher Werbeträger Analyse zur Medien-Nutzung (AWA). Das Ergebnis: Die Gesamtreichweite aller Printmedien sank um 1,6 Prozent. Somit setzt sich der Trend des Reichweitenverfalls der letzten Jahre fort. Es gibt aber auch Gewinner unter den Printmedien: Insgesamt 51 Objekte konnten um mehr als zehn Prozent zulegen

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Bei den großen Nachrichtenmagazinen setzt sich der allgemein negative Trend fort, alle verlieren Leser: der Stern kommt auf eine Bruttoreichweite von 11,7 Prozent und verliert 370 000 Leser, der Spiegel mit einer Reichweite von 9,0 Prozent 180 000 Leser und der Focus bei einer Reichweite von 7,5 Prozent 190 000 Leser. Als neuer Titel konnte sich Cicero mit einer Reichweite von 0,6 Prozent und damit 372 000 Lesern pro Ausgabe qualifizieren.

Im Bereich der Wirtschaftsmagazine ereichte die Wirtschaftswoche 1,1 Prozent Reichweite, was 700 000 Lesern entspricht. Dies sind 20 000 Leser weniger als im Vorjahr. Das führende Wirtschaftsmagazin Capital mit einer Reichweite von 1,1 Prozent und 740 000 Lesern musste wesentlich größere Verluste verkraften und verlor 150 000 Leser im Vergleich zum Vorjahr. Auch Börse Online, Focus Money und Impulse verlieren, nur das Manager Magazin erhöhte seine Reichweite von 0,9 Prozent auf 1,0 Prozent. Dies bedeutet ein Plus von 17 Prozent und eine Leserschaft von insgesamt 670 000.

Die überregionalen Tageszeitungen gewinnen mit Ausnahme der Süddeutschen Zeitung Leser dazu. Das Handelsblatt steigert seine Reichweite um 0,5 Prozent auf 340 000 Leser, die FTD erreicht eine Reichweite von 0,4 Prozent und damit 290 000 Leser, die FAZ kommt auf 950 000 Leser und eine Reichweite von 1,5 Prozent. Die Welt (mit Welt Kompakt) behält seine Position wie im Vorjahr mit einer Reichweite von 1,1 Prozent und 730 00 Leser.

Die Zeit führt mit 2,12 Millionen Lesern und einer Reichweite von 3,3 Prozent das Segment der Wochenzeitungen an und gewinnt noch 50 000 Leser dazu. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung verliert 150 000 Leser und hat nun eine Reichweite von 1,6 Prozent. Die Welt am Sonntag konnte 80 000 neue Leser gewinnen und liegt damit bei einer Reichweite von 1,8 Prozent.

In der Gruppe der Sprachmagazine konnte Spotlight 90 000 Leser dazugewinnen und hat damit eine Gesamtleserschaft von 440 000. Bei den Wissensmagazinen gibt Spektrum der Wissenschaft 0,1 Prozent an Reichweite und Bild der Wissenschaft 30 000 Leser ab. Nur Geo gewinnt 110 000 Leser dazu und erreicht somit 4,45 Millionen Leser.

Die Gewinner nach absoluten Reichweitenzuwächsen sind „Essen & Trinken“ mit einem Zuwachs von 420 000 Lesern, Gala und bild mit jeweils 310 000 Lesern. Verlierer in absoluten Zahlen sind rtv mit einem Leserverlust von 968 000 und die Revue mit einem Minus von 500 000 Lesern.

Starke Reichweitenverluste müssen auch die Anzeigenblätter hinnehmen, die 1,35 Mio. Leser verloren und nun auf 42,40 Mio. Leser kommen, was einer Reichweite von 65,4 Prozent (Vorjahr: 67,2 Prozent) entspricht.

Das Bild bei den TV-Sendern ist nicht einheitlich: Während Bloomberg TV die Reichweite auf 0,8 Prozent und damit 490 000 Zuschauer verbessert und auch N24 mit einem Plus von 0,3 Prozent an Reichweite und 170 000 Zuschauern ein positives Ergebnis erzielt, müssen ARD und n-tv Einbussen hinnehmen.

Besser sieht es dagegen bei den anderen Medien aus. Die Kino-Reichweite erhöht sich von 4,2 Mio. auf 4,3 Mio. Zuschauer (von 4,2 auf 4,3 Prozent), die Internet-Gemeinde steigt von 18,38 Mio. auf 21,10 Nutzer (28,2 zu 32,6 Prozent) und das Plakat bietet mit 28,26 Mio. Kontaktchancen 90.000 mehr Kontaktchancen als im Vorjahr (43,3 zu 43,6 Prozent). Dagegen hören weniger Menschen Radio als im Vorjahr. Die Zahl der Hörer pro Tag reduzierte sich von 46,01 Mio. auf 45,61 Mio. (70,7 zu 70,4 Prozent).

Die Allensbacher Werbeträger Analyse zur Medien-Nutzung 2007 ist unter www.awa-online.de einzusehen.

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