Suche

Anzeige

Print- und elektronische Medien streiten sich um Werbekuchen

Der Konkurrenzkampf zwischen Printmedien und TV-Sendern, Rundfunkanstalten sowie Internet-Plattformen bleibt unvermindert hart. Gedruckte Medien sollen im Vergleich zu Web 2.0 und TV eine höhere Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit aufweisen, so die Ergebnisse einer Untersuchung der Hochschule der Medien (HDM) in Stuttgart und der Print Media Academy in Heidelberg.

Anzeige

Darüber hinaus punkte der Print-Bereich durch die intensive Nutzung durch kaufkräftige Zielgruppen. „Druckmedien stehen für anspruchsvolle Informationsaufbereitung sowie für eine entschleunigte und nachhaltige Medienrezeption, die eine hohe Werbewirkung induziert“, so die HDM. Besonders Verlage sind dazu angehalten, ihre Beiträge und Artikel sowohl in Form von Printausgaben als auch als elektronische Versionen wie E-Paper oder digitalisierte Artikel anzubieten. Dies schaffe eine erhöhte Aufmerksamkeit für die gesamte Marke. Aber auch Unternehmen und Werbetreibende sowie Agenturen und Mediaplaner sind auf der Suche nach der optimalen Wertschöpfung und dem höchst möglichen Wirkungsgrad auf den perfekten Mediamix für ihre Werbeplanung angewiesen.

In Printmedien werde Werbung als unaufdringlicher empfunden. Darüber hinaus „erweist sich Print als das einprägsamere Medium, das Werbebotschaften längerfristig bei den Konsumenten verankert. Der Werbekontakt wird bewusst zugelassen“, so die HDM. Dass Printmedien nachhaltiger und glaubwürdiger wirken sollen, ist unter Vertretern der Medienwissenschaften jedoch stark umstritten. Vonseiten der Zeitungsmacher werde dieses Argument seit jeher vorgebracht, um sich gegen elektronische Medien behaupten zu können und ihre Werbeumsätze zu steigern, lautet der Tenor der Kritik. Besonders das Fernsehen als Massenmedium Nummer eins und der anhaltende Internet-Werbeboom würden das Gegenteil zeigen.

Die Kombination bzw. Mischung verschiedener Mediengattungen wie Internet und Fernsehen macht sich sowohl für Content-Anbieter als auch Marketing-Spezialisten bezahlt. 2007 verzeichnete die weltweite Internet-Werbung bestärkt durch die Internet-Fernsehwerbung ein Brutto-Wachstum von 5,2 Prozent. pte

www.hdm-stuttgart.de, www.print-media-academy.com

Digital

WeChat-Mutter Tencent spürt Chinas Wachstumskrise – und streicht Marketing-Budget zusammen

Jede Serie geht einmal zu Ende – auch die von Chinas Vorzeige-Internetkonzern Tencent. Die WeChat-Mutter musste gestern bei Vorlage ihrer Geschäftsbilanz für das abgelaufene Quartal den größten Gewinneinbruch in 15 Jahren eingestehen. Das nach Alibaba zweitwertvollste Unternehmen des asiatischen Riesenreichs leidet unter den Restriktionen der Regierung gegen Spielsucht. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Pro & Contra: Diskutiert doch mal … Werbung mit Influencern

In unserer neuen Rubrik „Diskutiert doch mal“, die jeden Monat in unserem Magazon…

Urteil gegen Influencerin Pamela Reif: „Geschäftsmodell basiert darauf, privat und geschäftlich zu vermischen“

Die Instagram-Influencerin Pamela Reif hat vor dem Landgericht Karlsruhe einen Prozess wegen Schleichwerbung…

Digitale Kreation und die Zukunft der Agenturen: „Wer nicht weiß, was richtig ist, kann nichts falsch machen“

Am 11. April werden in Berlin zum fünften Mal die Deutschen Digital Awards…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige