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Preisinformationen beliebter als mobile Werbung

Ein hohes Potenzial für den Smartphone-Einsatz am Point of Sale belegt eine aktuelle Verbraucher-Befragung. © Internet World Messe/ Fittkau & Maaß 2014

Vier von zehn Smartphone-Nutzern nervt es, wenn sie während des Einkaufens Werbenachrichten erhalten. Dagegen möchte eine große Mehrheit von 72 Prozent mobile Info-Services am Point of Sale nutzen. Besonders beliebt sind Sonderangebote und Rabattaktionen.

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Die Verschmelzung von Online- und Offline-Welt mit Hilfe von mobilen Endgeräten wie Smartphones wird die Kaufgewohnheiten nachhaltig verändern und damit auch den Point of Sale (POS) im Ladengeschäft. Wie das Thema beim Konsumenten ankommt, welche Vorteile und auch Bedenken er sieht, wenn der Handel ihn künftig via Smartphone in stationären Geschäften mit Informationen und Services ansprechen will, hat das Marktforschungsinstitut Fittkau & Maaß Consulting im Auftrag der Internet World Messe ermittelt. Befragt wurden mehr als 7.000 deutsche Internet- und Smartphone-Nutzer.

Liefervereinbarungen via Smartphone

72 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer möchten gerne über ihre Handys mobile Info-Services am POS nutzen oder tun dies bereits. Hierbei wecken mit knapp 47 Prozent vor allem Infos zu Sonderangeboten und Rabattaktionen das größte Interesse bei den Befragten. 43 Prozent würden gerne Detail-Infos über Produkte auf ihrem Smartphone erfahren. An dritter Stelle im Ranking der beliebtesten mobilen Services interessieren sich 43 Prozent der Deutschen dafür, via Smartphone Produkte zurücklegen oder liefern zu lassen. 31 Prozent würden gerne mit Hilfe ihres Smartphones durch Geschäfte und Einkaufszentren navigieren und damit leichter und effizienter ihre Einkäufe erledigen.

Bedenken bei der Datensicherheit

Die Studie offenbart aber auch die Bedenken der Deutschen hinsichtlich einer verstärkten Einbindung von Smartphones am Point of Sale. Fast zwei Drittel der Smartphone-User sehen Risiken in der Datensicherheit, 31 Prozent haben angegeben, ein ungutes Gefühl des Überwachtwerdens zu haben. 41 Prozent sagten, es sei ihnen sehr lästig, während des Einkaufens Werbenachrichten auf ihr Smartphone zu erhalten.

„Wie Cross-Channel konkret am POS aussehen kann, ist für viele Verbraucher noch nicht wirklich vorstellbar und daher ist eine gewisse Skepsis ganz normal“, bewertet Nicole Rüdlin, Leiterin der Internet World Messe, die Studienergebnisse. „Trotzdem zeigen bereits jetzt schon enorm viele Internetnutzer eine hohe Akzeptanz der Digitalisierung des POS und hohes Interesse an den zu erwartenden mobilen Services“, erklärt sie weiter. Die Herausforderung für den Handel werde sein, das richtige Maß zwischen gewollter Information und unerwünschter Belästigung zu finden.

Die kompletten Resultate der Studie „Cross-Channel: Die Akzeptanz der Digitalisierung am POS“ mit detaillierten Einsichten zur Verbrauchermeinung wird die Internet World Messe im Januar 2015 veröffentlichen. (Fittkau & Maaß Consulting/asc)

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