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Pocketstory startet als erster deutscher Web-Kiosk für einzelne Artikel

Das Hamburger Startup Pocketstory will dem holländischen Online-Kiosk Blendle nicht den Markt überlassen

Es war nur noch eine Frage von Wochen, bis der holländische Online-Kiosk Blendle auch hierzulande starten wollte. Jetzt kommt dem Springer-Investment das Hamburger Startup Pocketstory zuvor. Nach dem iTunes-Prinzip verkaufen die Neulinge einzelne Artikel, statt ganze Magazin-Ausgaben.

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Von Alexander Becker

Zum Start bieten die Hamburger Inhalte des Spiegels, der Zeit, von Mare oder auch der Technology Review. Die Preise für die einzelnen Stücken liegen zwischen 0,39 und 1,99 Euro. So kostet beispielsweise das Spiegel-Interview mit Johannes B. Kerner, das vor zwei Wochen geführt wurde, 91 Cent. Der – allerdings längere – Zeit-Artikel „Wir werden vermessen“ schlägt dagegen mit nur 61 Cent zu Buche. Drittes Preisbeispiel: 54 Cent kostet ein Galore-Interview mit Kathrin Bauernfeind.

„Die Lesegewohnheiten haben sich verändert, es bleibt immer weniger Zeit, ein ganzes Magazin zu lesen. Darauf reagieren wir mit Pocketstory und picken für unsere Nutzer die Rosinen aus Heften und Büchern. Der Leser bezahlt nur für das, was ihn wirklich interessiert. Wenn das nur ein einzelner Artikel ist, muss er nicht mehr den gesamten Titel kaufen“, sagt Pocketstory-Gründer und -Geschäftsführer Thorsten Höge. Neben Höge gehören auch noch Heiko Hofer und Michael Leitl zum Gründerteam.

Unterstützt werden die drei zudem von noch weiteren Geschäftsführern und Gesellschaftern, wie dem ehemaligen Spiegel Online-Chefredakteur Dieter Degler und der Geschäftsführerin von Inspiring Network, Anke Rippert.

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