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Plakate, die sprechen?

Reklamewände senden über Bluetooth Werbung an die registrierten Handys von Passanten. Das war gestern. Um Werbebotschaften noch gezielter und personalisierter an den Kunden zu bringen, denkt die Werbebranche schon weiter.

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„Denkt man das Thema konsequent weiter, so liegt es doch nahe, mittels Sprachtechnologie wirklich „sprechende Plakate“ im Sinne einer „natursprachlichen Interaktion“ anzubieten“, erklärt Jens Klemann, Geschäftsführer des Bad Homburger Beratungshauses Stateco. So soll den vorübergehenden Kunden ein Anruf auf dem Handy erreichen, der spezifische Angebote vorstellt und zu einer direkten sprachlichen Interaktion einlädt. Nach Einschätzung von Klemann beschäftigen sich zur Zeit viele Firmen mit dem Aufbau einer Audio-Präsenz. Vorteil der „sprechenden Plakate“: die höhere Einprägsamkeit und der größere Wiedererkennungseffekt beim Konsumenten.

Per SMS lässt sich bereits in verschiedenen Bereichen werben. So hat Ströer Außenwerbung viele seiner 3500 City-Light-Poster als so genannte Mobilepoints mit Bluetooth ausgestattet. Bereits im Mai vergangenen Jahres warben interaktive Plakate für den Kinostreifen Mission Impossible 3 und der neue Song von Sängerin Nelly Furtado ließ sich während eines Testzeitraums in Köln aufs Handy laden. Auch in der Allianz-Arena erhalten Besucher Werbung und ergänzende Informationen zu den dort stattfindenden Veranstaltungen aufs Handy.

Vorteile für diese Art der personalisierten Ansprache von Kunden sieht Bernd Röthlinghöfer, Chefredakteur des Bonner Informationsdienstes Werbepraxis aktuell sowohl für große Marken als auch für den lokalen Dienstleister. Röthlinghöfer: „Besser als Werbesprüche aufs Handy zu versenden, ist es, topaktuelle Angebote zu übermitteln, die im Umfeld des Plakats sofort genutzt werden können.“

www.stroer.de

www.strateco.de

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