Suche

Anzeige

Paid Content: Musik beliebt, Medien haben das Nachsehen

Wenn Onlinenutzer Geld für digitale Inhalte oder Services ausgeben, dann am liebsten für Musik. Das ist nur eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie des Forschungs- und Beratungsinstitut für Digital Change und Innovation (DCI) in Zusammenarbeit mit der Hochschule Fresenius Hamburg

Anzeige

Für die Studie befragten die Forschungseinrichtungen mittels einem Onlinefragebogen insgesamt 2658 Onlinenutzer über einen Zeitraum von zehn Tagen Anfang Februar dieses Jahres.

Verkaufssieger: Musik, Nachrichtenmedien haben das Nachsehen

12,8 Prozent der befragten gaben dabei an, bereits für digitale Inhalte und Services Geld bezahlt zu haben, hochgerechnet seien das laut der Autoren rund 6,5 Millionen Menschen. Auf absolute Nutzerzahlen hochgerechnet, ergibt sich laut Studie ein Umsatzniveau von im Schnitt 760 Millionen Euro. Am größten ist die Zahlungsbereitschaft in der Gruppe der 25 bis 34-Jährigen (17,6 Prozent), am kleinsten die der Über-65-Jährigen (7,2 Prozent).

Dabei zahlen die Käufer am liebsten für Musik: 54,6 Prozent gaben an, online bereits Geld dafür ausgegeben zu haben. An zweiter Stelle folgen Online-Spiele. Die Medien haben das Nachsehen: Mit 9,6 Prozent bildet die Gruppe derer, die für digitale Nachrichten Geld gezahlt hat, das Schlusslicht.

Besonders jüngere Nutzer sind Abo-affin

Die meisten Befragten kaufen einzelne Produkte oder Inhalte (92 Prozent), nur 31 Prozent der Befragten haben online bereits Abos abgeschlossen. Besonders groß ist die Abonenntenzahl unter den 18 bis 24-Jährigen: Hier hat bereits jeder Zweite online ein Abo abgeschlossen. unter den 25 bis 34-Jährigen sind es 46 Prozent, den dritten Platz belegen die Über-64-Jährigen. Am häufigsten kauften die Onlinenutzer dabei über Amazon ein, gleich danach folgt der Onlinegames-Store Google Play.

Bezahlt wurde am häufigsten mit Paypal: 66,6 Prozent der Befragten nutzen den Online-Bezahldienst. Weit abgeschlagen folgen die klassische Rechnung und die Zahlung Bankeinzug mit 31,8 Prozent und 31,5 Prozent. 25,5 Prozent haben online per Kreditkarte bezahlt.

Die Zahlungsbereitschaft ist bei Preisen von bis zu fünf Euro am höchsten. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie haben die Autoren in einer Infografik zusammengefasst:

fresenius-paidcontent

 

 

 

Kommunikation

Welt in Zahlen: „Blockchain“ als Möglichkeit, die digitale Welt zu revolutionieren

Die Blockchain könnte viele Ökosysteme revolutionieren – oder aber auch einfach nur eine Blase sein. Revolutioniert aber die Blockchain vielleicht auch das Marketing? In Zahlen geht absatzwirtschaft dem Phänomen auf die Spur. Klar ist: Die Technologie ist noch unreif. Aber die Perspektiven sind verheißungsvoll (Zahlen von September 2018). mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Welt in Zahlen: „Blockchain“ als Möglichkeit, die digitale Welt zu revolutionieren

Die Blockchain könnte viele Ökosysteme revolutionieren – oder aber auch einfach nur eine…

Die laute Kritik am Diesel-Fahrverbot: Autofahrer befürchten lange Staus, schwere Kontrollen und Chaos auf den Straßen

Die drohenden Diesel-Fahrverbote spalten Deutschland wie kein zweites Thema. Wie beurteilen die betroffenen…

Personalie offiziell bestätigt: Ex-Mercedes-Manager Jens Thiemer wird Marketing-Chef bei BMW

Jens Thiemer, ehemals Manager bei Mercedes, wird ab Januar für BMW arbeiten. Als…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige