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Packaging-Profis prüfen Materialien und Linien der Prozesstechnik

Rund 179 000 Besucher informierten sich diese Woche auf der interpack Processes and Packaging 2008 über Innovationen aus den Bereichen Maschinen zur Produktion von Verpackungen und Süß- und Backwaren sowie Packmittel aller Materialklassen.

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Michael Degen, Bereichsleiter Messe Düsseldorf (im Bild), spricht von „äußerst guten Geschäften“ für die 2 744 Aussteller. In der fünfzigjährigen Messe-Geschichte sei die Stimmung in den Hallen selten so positiv, die Kontakte der Unternehmen ergiebig und das generierte Auftragsvolumen hoch. Die sehr guten Abschlüsse der Aussteller hätten weit über den schon optimistischen Erwartungen im Vorfeld gelegen. 97 Prozent der Unternehmen hätten schon jetzt angegeben, an der nächsten interpack in drei Jahren wieder teilnehmen zu wollen.

Auch in Hinblick auf die Internationalität und Entscheidungskompetenz der Besucher berichtet der Veranstalter von einer positiven Entwicklung: Wie der vorläufige Abschlussbericht zeigt, erwiesen sich 65 Prozent der Besucher als Fachleute mit entsprechenden Entscheidungsbefugnissen in ihrem Unternehmen. 62 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland. Insgesamt zählte die Messegesellschaft Besucher aus 121 Nationen. Die meisten reisten aus Ländern Europas (62 Prozent) an, aber auch Asien (20 Prozent), Süd- und Mittelamerikaund saowie der indischen Subkontinent waren vertreten.

Die Positive Resonanz bestätigt auch Erhard Rustler, Präsident interpack Processes and Packaging. Sie gelte sowohl für die Maschinenseite und Prozesstechnik als auch für den Packmittelbereich. Auffallend sei das zunehmende Interesse an kompletten Linien und Prozesstechnik. Auch die erstmalige Zulassung von Stand-Alone-Lösungen für die Packmittelproduktion sei von den Fachbesuchern sehr gut angenommen. Ersten Erhebungen zufolge interessierten sich 78 Prozent der Besucher für Prozesstechnik und Maschinen sowie die Packmittelproduktion. Bei 50 Prozent stand das zweitgrößte Segment, die Packstoffe und Packmittel, im Fokus, bei 14 Prozent die Maschinen und Prozesstechnik für Süß- und Backwaren.

Besonderer Anziehungspunkt war die Halle 7a mit den beiden Sonderthemen „Bioplastics in Packaging“ und der „Innovationparc Packaging“. Das Konzept der Kompetenzzentren mit der thematischen Bündelung verschiedener Stufen der Wertschöpfungskette habe Anklang gefunden, berichtet der Veranstalter. Die beteiligten Partner EHI, ProCarton und PDA sowie die 45 hier aktiven Unternehmen – viele von ihnen Erstaussteller – seien, ebenso wie die Besucher, voll des Lobes über die Anzahl der Kontakte aus allen Teilen der Wertschöpfungskette, von der Design-Agentur bis zu Markenartiklern. Das Besucherinteresse an nachhaltigen Materialien aus Kunststoff als Ergänzung zu etablierten Materialien beim Sonderthema „Bioplastics in Packaging“ (40 teilnehmende Unternehmen) lasse einen weiteren Wachstumsschub in diesem Segment erwarten.

Der Termin für die nächste interpack in Düsseldorf ist der 12. bis 18. Mai 2011.

www.interpack.com

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